Fährunglück

Dutzende Tote nach Fährunglück befürchtet

Ausland
01.02.2006 10:26
Nach dem Untergang eine Fähre im Osten Indonesiens haben Helfer mehr als 100 der bis zu 160 Menschen an Bord gerettet. Viele der Überlebenden seien jedoch sehr geschwächt, sagte ein Behördensprecher am Mittwoch. Zunächst konnten 114 Schiffbrüchige geborgen werden. Nach den übrigen Passagieren wurde noch gesucht.

Marine-Angaben zufolge befanden sich bis zu 160 Menschen an Bord der Fähre. Die Hafenbehörden in der Stadt Kupang in West-Timor, wo das Schiff am Dienstag in See gestochen war, hatten zuvor von rund 140 Passagieren und Besatzungsmitgliedern gesprochen. Die Fähre war auf dem Weg zu der nahen Insel Rote, als sie in schwerer See sank.

Den Angaben zufolge hatte der Kapitän des Schiffes zwei Stunden nach dem Ablegen per Funk von Problemen berichtet. Danach sei der Kontakt zu den Hafenbehörden in Kupang abgebrochen.

An Bord des Schiffs waren außerdem mehrere Autos, Lastwagen und Motorräder. In der riesigen Inselrepublik Indonesien kommt es immer wieder zu Fährunglücken. Der Transport mit Schiffen ist günstig und daher auch für ärmere Indonesier erschwinglich.

Foto: Symbolbild

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