Was mit kleinen Investitionen begann, endete in einem finanziellen Albtraum: Ein 38-jähriger Tiroler tappte auf einer Social-Media-Plattform in die Falle skrupelloser Internetbetrüger. Am Ende war ein Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich entstanden.
Über mehrere Monate hinweg – von Anfang März bis Ende Juni – wurde der Mann Opfer eines raffiniert aufgebauten Anlagebetrugs. „Zunächst investierte er nur geringe Geldbeträge über eine vermeintliche Online-Investitionsplattform“, erklärt die Polizei. Nachdem ihm hohe Gewinne in Aussicht gestellt worden waren, erhöhte er seine Einsätze schrittweise.
Geld ging nach Zypern
Als erste Verluste auftraten, wurde das Opfer offenbar dazu verleitet, noch mehr Geld nachzuschießen, um diese wieder auszugleichen. Sämtliche Überweisungen wurden über eine App freigegeben und auf ein Bankkonto in Zypern transferiert.
Ermittlungen laufen
Die versprochenen Gewinne blieben jedoch aus. Stattdessen verlor der 38-Jährige insgesamt einen unteren fünfstelligen Eurobetrag. Der Betrug flog schließlich auf, woraufhin Anzeige erstattet wurde. Die Polizeiinspektion Axams hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
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