„Brunftschrei“

EU-Tötung von Sika-Hirschen sorgt für Empörung

Niederösterreich
30.06.2026 08:00

Von der EU befohlene Tötung aller Sika-Hirsche sorgt nun im weiten Land für Kritik. Denn Entschädigungen für die „Ausrottung“ sei von Brüssel aus nicht geplant. 

Noch äsen sie friedlich in ihren Gehegen, suchen Schatten unter alten Bäumen und ahnen nicht, dass bald schon das Fallbeil Brüsseler Bürokratie auf sie herabfallen wird. Denn die EU will – wie berichtet – jeden Sikahirsch, jedes Weibchen und jedes noch so kleine Kalb kaltblütig töten lassen! Absurde Begründung dafür: Wissenschafter ohne Naturverstand hatten die seit 150 (!) Jahren in unseren Wäldern beheimatete Rotwild-Art als bioinvasive Spezies eingestuft- einzig, weil sie sich unwahrscheinlicher Weise mit wald-heimischen Tieren paaren und dadurch hybride Spezies hervorbringen könnten.

 All das löste bei Niederösterreichs Tierschützern zu Recht „Brunftschreie“ der Empörung aus. Dieser Öko-Widersinn freilich treibt jetzt auch der bekannt tierliebenden Landeschefin Johanna Mikl-Leitner die Zornesröte ins Gesicht: „Unsere Wildtierzüchter im weiten Land halten ihre Tiere mit höchstem Respekt und mit Sorgfalt! Die von der EU befohlene Tötung von Tausenden Schützlingen zeigt, wie wenig die Damen und Herren in der europäischen Machtzentrale von Tierwohl verstehen.“ Besonders empörend: Der Brüsseler „Hinrichtungsbefehl“ für etwa 2000 Vierbeiner im weiten Land gefährdet die Existenz Hunderter Familienbetriebe. Denn Entschädigungen sind nicht geplant.

„Tierschutz heißt Leben bewahren“
Auch Tierschutzlandesrätin Susanne Rosenkranz versteht die Welt nicht mehr: „Den Brüsseler Bürokraten gehört ins Stammbuch geschrieben: Tierschutz heißt Leben zu bewahren und nicht sinnloses Töten.“ Wieder einmal zeige sich wie realitätsfern die EU agiere

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