Die Austria ist in der 2. Liga perfekt in die Saison gestartet. Doch bei den Amateuren haben die Violetten ein Problem. Die Maxglaner verpflichteten namhafte Spieler für ihr zweites Team, können aber nicht alle einsetzen. Die Jugendregel, die sie scheinbar nicht bedacht haben, macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.
Wie am Schnürchen läuft es in dieser Saison bisher für die Salzburger Austria. In der 2. Liga steht man nach zwei Spieltagen beim Punktemaximum und auch im ÖFB-Cup zog man in die nächste Runde ein. Vergangenes Wochenende ging es auch für die Amateure in der 1. Landesliga los – gegen St. Michael gab es zum Auftakt einen 4:2-Auswärtssieg. Also alles eitel Wonne? Nicht ganz, denn bei ihrer zweiten Mannschaft gibt es ein relativ großes Problem
Was ist passiert? In der letzten Saison spielte die 1b der Austria noch in der 1. Klasse Nord und wäre in die 2. Landesliga Nord aufgestiegen. Als Zweitligist hat man laut ÖFB-Bestimmungen aber die Möglichkeit mit einer Amateurmannschaft in der zweithöchsten Leistungsstufe des Landesverbandes anzutreten. Von dieser Regel machten die Maxglaner Gebrauch und gingen direkt in die 1. Landesliga.
Alles andere als neu
Um für diese gerüstet zu sein, wurde Ex-Profi Ivan Dragicevic als Trainer verpflichtet. Zudem holte man zahlreiche Spieler, die schon in der Regionalliga oder der Salzburger Liga Erfahrungen sammelten, an Bord. Doch genau das ist das Problem. Denn als Amateurteam darf man nur vier Kicker, die älter als 23 Jahre alt sind, auf einem Spielbericht haben. Die Austria hat bei ihren Planungen für das zweite Team die Jugendregel, die alles andere als neu ist, scheinbar übersehen. Das hat zur Folge, dass Dragicevic Woche für Woche einige der planmäßigen Stützen seiner Truppe nicht in den Kader berufen kann. „Ein interner Kommunikationsfehler, der nicht hätte passieren sollen“, sagt Austria-Chef Roland Kirchler.
Noch „blöder“ wird die Situation, wenn Ü23-Spieler der Profimannschaft bei der 1b spielen sollen. „Wir müssen schauen, dass wir nur junge Burschen von oben nach unten schicken“, erklärt Kirchler.
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