Beim Eishockey-Zweitligisten Zell am See geht es bereits wieder zur Sache. Cheftrainer Marcel Rodman hat am Dienstag die neu formierten Eisbären zum ersten offiziellen Eistraining zusammengetrommelt. In der kommenden Saison nimmt der Traditionsklub eine neue Rolle ein. Wie man damit umgeht, verriet Geschäftsführer Patrick Schwarz.
Ganze 126 Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen den späteren Meister Gröden wird bei Eishockey-Zweitligist Zell am See wieder trainiert. Nach dem Scheitern blieb bei den Pinzgauern kaum ein Stein auf dem anderen. Gleich 14 neue Spieler stießen in das neuformierte Team von Cheftrainer Marcel Rodman.
Geschäftsführer Patrick Schwarz hatte dabei im Sommer ordentlich viel Arbeit zu erledigen: „Wir haben einige gute Namen ziehen lassen, aber auch einige gute Namen dazubekommen. Die Spielertypen sind etwas anders geworden“, erklärte der 34-Jährige den neuen Kader, der mit Max Coatta, Zan Jezovsek oder auch den beiden von Rivale Kitzbühel an den Zeller See gelotsten Moritz Matzka und Alexander Maxa hochkarätig verstärkt wurde.
Eishockey-Zweitligist will Ansprüchen gerecht werden
Eines ist jetzt schon klar. Die Eisbären jagen trotz der verpassten Titelverteidigung wieder dem ganz großen Fisch hinterher: der Meisterschaft. „Das Aus tut heute noch weh. Jetzt sind wir die Jäger und genau diese Rolle werden wir annehmen. Unser Verein hat sehr große Ansprüche, die wir auch umsetzen wollen“, schilderte er.
Die Mannschaft dafür habe man beim Traditionsklub jetzt. „Wir werden eine junge und hungrige Mannschaft sehen, die intensives und körperbetontes Eishockey zeigen wird“, ist der Obereisbär zuversichtlich. Das erste Testspiel steigt schon am 18. August gegen Erstligist Villach.
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