Monatelang tobte nach dem Abgang von Landesrettungskommandant Stefan Herbst ein offener Machtkampf beim Roten Kreuz. Nach langem Hin und Her sollte ein unabhängiges Gremium die Wogen glätten – diese legte nun ein Ergebnis ihrer Arbeit vor. . .
„Wir wollen nicht zurückschauen, die Geschichte ist für uns damit abgeschlossen.“ Salzburgs Rot-Kreuz-Präsident Werner Aufmesser hofft, dass nun tatsächlich Ruhe in der Rettungsorganisation einkehrt. Monatelang war nach massiven Unruhen – wie berichtet – ein unabhängiges Gremium am Werkeln, nahm die Vorgänge der vergangenen Monate unter die Lupe – jetzt gibt es ein Ergebnis.
Ein Blick zurück: Der Abgang von Landesrettungskommandant Stefan Herbst stürzte das Rote Kreuz Im Herbst 2025 in eine heftige Krise und entfachte einen offenen Machtkampf! Herbst flatterte die Kündigung ins Haus, Hintergrund war ein jahrelanger Konflikt mit Geschäftsführerin Sabine Tischler. Das Rot-Kreuz-Präsidium stellte sich hinter die Ehefrau des Salzburger Magistratsdirektors, woraufhin sich etliche Mitarbeiter mit Herbst solidarisierten. 36 aktive und ehemalige Führungskräfte schrieben dem Präsidium gar einen offenen Brief. Darin kritisierte man Tischler heftig, berichtete über das schlechte Betriebsklima. Die Verfasser forderten die Absetzung Tischlers. Erst ein Runder Tisch konnte die Wogen glätten.
Neustrukturierung der Geschäftsführung kommt
Man einigte sich eine unabhängige Kommission einzusetzen. Diese holte Meinungen von etlichen Mitarbeitern ein – und schlägt nun eine Umstrukturierung der Geschäftsführung vor. Präsident Aufmesser: „Das werden wir umsetzen, bis zu unserer nächsten Generalversammlung im Juni 2027
soll es eine neue Satzung geben.“ Aktuell sucht man ein neues Mitglied für die Geschäftsführung. Vollkommen klar ist allerdings: Sabine Tischler sitzt auch weiterhin fest im Sattel.
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