Bei den Zeller Eisbären ist Philip Putnik nicht mehr wegzudenken. Der 33-Jährige geht in seine 15. Saison beim Eishockey-Zweitligisten und ist damit zweifellos der dienstälteste Spieler der Pinzgauer. Anders als sonst zögerte der Stürmer in der vergangenen Sommerpause keineswegs, um sein neues Arbeitspapier bei den Blau-Gelben zu unterschreiben. Und das aus gutem Grund.
Denn der Lokalmatador wurde im Sommer erstmals Papa. Der kleine Nino verpasst dem Obereisbären fast schon einen noch nie dagewesenen Motivationsschub. „Ein unglaubliches Gefühl mit dem Kleinen. Ich will unbedingt, dass er alles mitbekommt, was sein Papa da auf dem Eis macht. Ich hoffe, ich kann das Glück mit vielen guten Leistungen widerspiegeln“, sagte ein rundum glücklicher „Papabär“ im Gespräch mit der „Krone“.
Natürlich macht man sich seine Gedanken, ob das Eishockey jetzt noch sein muss.

Philip PUTNIK, Stürmer Zeller Eisbären
Bild: Johannes Radlwimmer
Putnik hat in Zell am See schon einiges erlebt. Neben einigen Titeln gehörten auch Tiefschläge dazu.
„Papabär“ vergangene Saison bewusstlos am Eis
In der abgelaufenen Saison verletzte sich der Angreifer nach einem Check schwer am Kopf und war auf dem Eis sogar kurz bewusstlos. „Natürlich macht man sich seine Gedanken, ob das Eishockey jetzt noch sein muss. Aber es macht mir einfach unfassbar viel Spaß und ich will es unbedingt“, erklärte der frischgebackene Familienvater, der neben Max Wilfan und Sebastian Zauner auch zum Kapitäns-Trio zählt.
Test-Hit für Zell am See
Zum Testspiel-Auftakt stehen die Zeller heute (19.30) Erstligist Villach gegenüber. Die Kärntner absolvieren derzeit ein Trainingslager. Am Sonntag verlor der VSV bereits gegen den deutschen Zweitligisten Kassel mit 4:7.
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