Red Bull Salzburg

Auf linker Seite spitzt sich Kampf ums Leiberl zu

Salzburg
18.08.2026 07:00

Die Bullen haben auf vielen Positionen einen Konkurrenzkampf, aber auf der linken Abwehrseite wird es immer enger. Nach zuletzt guten Leistungen sitzt Frans Krätzig Neuzugang Dominik Schmid im Nacken. Auf Kampfansagen hat der Deutsche aber verzichtet.

Ihre Pflicht haben die Bullen am Sonntag bei der WSG Tirol erledigt. Das 3:0 sieht jedoch deutlicher aus, als es eigentlich war. Einen Treffer hätten sich die Gastgeber gegen teilweise leichtsinnig verteidigende Salzburger mindestens verdient gehabt. „Wir waren die ersten 20 Minuten sehr gut, da haben wir hochverdient mit 2:0 geführt. Danach haben wir 25 Minuten gehabt, wo wir den Gegner ins Spiel reinholen. Das darf uns nicht passieren“, sagte Coach Danny Röhl danach.

Wichtig ist aber natürlich, dass die drei Punkte im Sack sind, man mit einem guten Gefühl morgen in Richtung Schweden zum Europa-League-Play-off gegen Mjällby fliegen kann. Nachdem der Coach in Innsbruck erneut rotiert hat, wird in Skandinavien wohl wieder die etatmäßige Einsergarnitur auflaufen. Wobei der eine oder andere aus dem sogenannten „zweiten Anzug“ ordentlich Eigenwerbung betrieb. Allen voran Abwehrmann Frans Krätzig, der mit Tor und Assist glänzte.

Krätzig (li.) zeige in Tirol auf.
Krätzig (li.) zeige in Tirol auf.(Bild: APA/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER)

„Arbeitsteilung und keim Kampf“
Was zur Folge hat, dass sich der Kampf ums Leiberl auf der linken Außenverteidigerposition weiter zuspitzt. Denn während Krätzig zum zweiten Mal in Folge – auch beim 1:1 gegen den WAC machte er ein gutes Spiel – aufzeigte, hat Neuzugang Dominik Schmid zuletzt beim 3:3 auf Zypern gegen Pafos keinen guten Tag erwischt. Auf eine Kampfansage verzichtete der aktuelle Herausforderer trotzdem: „Es ist ein Zusammenspiel zwischen Dominik und mir. Er macht die eine Partie, ich die andere. Wir unterstützen uns gegenseitig und geben beide unser Bestes. Das ist Arbeitsteilung und kein Kampf.“

Kam im Sommer: Dominik Schmid.
Kam im Sommer: Dominik Schmid.(Bild: Andreas Tröster)

Konkurrent Schmid, der gerade in den ersten Wochen aufzeigte, ist mit seiner bisherigen Zeit in der Mozartstadt sehr zufrieden. „Es war nicht leicht am Anfang für mich, weil ich zum ersten Mal im Ausland spiele und vieles auf mich zugekommen ist. Aber ich bin stolz auf mich, dass ich es so gut hinbekommen und der Mannschaft sofort geholfen habe“, sagt der Schweizer.

Gut möglich, dass Schmid bei Mjällby erneut das Vertrauen von Röhl erhält. Viele Fehler darf er sich aber nicht mehr erlauben, denn Krätzig sitzt ihm im Nacken. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Salzburg
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung