Manuel Neuer sieht sich unschuldig. Das Gegentor Deutschlands zum 1:2 gegen Ecuador in der Nacht auf Samstag sei „auf gar keinen Fall“ sein Fehler gewesen.
So jedenfalls sagte er‘s nach Schlusspfiff vor versammelter Journalistenrunde. Die hatte ihn freilich auf das Gegentor Deutschlands zum 1:2 angesprochen. Zumindest oberflächlich betrachtet machte Neuer nicht die allerbeste Figur. Sehen und urteilen Sie selbst:
„Ne!“
„Ne.“ Lautete die lapidare Antwort Neuers auf die Frage eines Reporters, ob er denn das zweite Gegentor auf seine Kappe nehme. Eher der Goalie sehr eloquent und analytisch zur Erklärung ansetzte: „Weil es eine ganz normale Kopfballverlängerung gewesen ist und ich dann versuche, den Ball zu fangen. Es war also eine ganz normale Situation. Jeder, der schon einmal Torwart gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss und den auch so zu fangen versuchen muss. Das ist, wie wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine kommt halt mit der Fußspitze vor dem anderen dran. Ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was da vorne passiert.“
Und später: „Ich sehe ihn (den Torschützen) von hinten auch gar nicht, muss auf das schauen, was vor mir passiert. Ich wollte den Ball einfach nur fangen. Es wäre auch die sicherste Lösung gewesen. Wenn ich anfange, im Fünfer auf Brustwarzenhöhe die Bälle zu patschen, dann wär‘s möglicherweise ein Eigentor gewesen. Also, auf gar keinen Fall.“ Alles klar?
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