Prozess startet bald
Lockerbie: Welche Rolle spielte der „dritte Mann“?
Kurz vor Weihnachten 1988 sprengen Terroristen ein US-Passagierflugzeug über dem schottischen Dorf Lockerbie in die Luft, 270 Menschen sterben. Ende August steht jetzt der mutmaßliche Bombenbauer und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter aus Libyen in Washington vor Gericht. Wer ist Abu Agila Masud, der mysteriöse „dritte Mann“?
Der mit großer Spannung erwartete Prozess gegen den mutmaßlichen Bombenbastler Abu Agila Masud startet am 25. August mit der Auswahl der Geschworenen in Washington. Die US-Justiz wirft dem 74-jährigen Ex-Mitarbeiter des libyschen Geheimdiensts ESO u.a. vor, den Sprengstoff für das Lockerbie-Attentat besorgt, die Bombe konstruiert, in einen Koffer gepackt und abschließend den Zeitzünder eingestellt zu haben.
Bei dem verheerenden Anschlag auf eine US-Maschine vom Typ Boeing 747 am 21. Dezember 1988 kommen 270 Menschen ums Leben (259 Passagiere und elf Einwohner am Boden). Flug 103 der Airline „Pan Am“ befindet sich auf dem Weg von London nach New York, als die Maschine knapp 38 Minuten nach dem Start über der schottischen Kleinstadt Lockerbie explodiert. Es gilt als das blutigste Attentat in der britischen Luftfahrtgeschichte.

















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