Seinen Sozialhilfebezug besserte ein 33-Jähriger mit einem netten Zusatzeinkommen auf. Über ein Jahr lang handelte er mit hochpreisigen Zuchtkatzen, bis sein Treiben aufflog. Dafür musste er sich am Landesgericht Linz wegen gewerbsmäßigen Betruges verantworten.
„Ich habe einen Fehler gemacht. Das geht einfach nicht, was wäre, wenn das jeder machen würde“, räumte der Angeklagte kleinlaut vor der Richterin ein. Der 33-Jährige musste sich am Donnerstag im Landesgericht Linz wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Obwohl er Sozialhilfe bezogen hatte, handelte er von Anfang 2025 bis April dieses Jahres in Pasching mit hochpreisigen Samtpfoten.
Mildes Urteil
Über eine Online-Verkaufsplattform bot er die Zuchtkatzen mit tierärztlichem Nachweis zum Verkauf an. 31 Tiere wechselten im Tatzeitraum um 550 bis 700 Euro je Stück den Besitzer. Da sich der 33-Jährige zu den Vorwürfen geständig zeigte, ließ die Richterin Milde walten: „Es war ein Fehler, der Ihnen nicht das ganze Leben versauen soll.“ Urteil: Drei Monate bedingt, nicht rechtskräftig – der Angeklagte hat drei Tage Bedenkzeit.
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