Knalleffekt um die Stefan-Zweig-Villa auf dem Salzburger Kapuzinerberg! Nach dem langwierigen Streit um den geplanten Tunnel durch den Berg als unterirdische Zufahrt will Auto-Milliardär Wolfgang Porsche den aufwendig sanierten Blickfang über den Dächern der Stadt wieder verkaufen.
Nach vielen Diskussionen und Aufregung in der Stadt Salzburg genehmigte die Stadt letzten Endes den Tunnel. Jetzt kommt vom Bauherren die Kehrtwende: Wie die deutsche „Bild“-Zeitung berichtet, wird die Nobel-Immobilie mittlerweile von einem Makler zum Kauf angeboten.
Auf der französischen Immobilien-Plattform „Le Figaro Properties“ wird das Paschingerschlössl, in dem einst der Schriftsteller Stefan Zweig wohnte, um 14,6 Millionen US-Dollar (12,7 Millionen Euro) angeboten. Das Anwesen beherbergt 12 Zimmer mit einer Gesamtfläche von 616 Quadratmetern. Dazu kommt der weitläufige Garten mit 7816 Quadratmetern.
Wie die „Bild“-Zeitung in Berufung auf das Umfeld von Wolfgang Porsche berichtet, will der 83-Jährige die Villa aufgrund des „Superreichen-Bashings“ in der Stadt an der Salzach loswerden.
Die Salzburger Tunnel-Gegner können trotzdem nicht aufatmen: „Ein bemerkenswertes, genehmigtes privates Tunnel- und Tiefgaragenprojekt hebt das Anwesen zusätzlich in eine eigene Kategorie – ein unvergleichliches Merkmal im historischen Salzburg“, heißt es in der Beschreibung für die Immobilie. Damit konnte der zukünftige Käufer den Tunnel auf eigene Kosten errichten.
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