Mads Bidstrup wird Red Bull Salzburg nach drei Jahren verlassen. Sein Arbeitgeber in spe, der französische Erstligist Olympique Lyon, hat die Verpflichtung des Dänen aber noch nicht bekannt gegeben. Und das wird auch noch ein paar zusätzliche Tage dauern.
„Er befindet sich bei Vertragsverhandlungen im Ausland“ – so begründete Red Bull Salzburg die Abwesenheit von Mads Bidstrup beim Trainingsauftakt am Mittwoch. Der Kapitän wird die Bullen nach drei Jahren Richtung Olympique Lyon verlassen wird. Kolportiert wird eine Ablöse von zehn Millionen Euro, Bidstrup soll einen Vertrag über fünf Jahre unterschreiben.
Offiziell ist der Wechsel aber noch nicht. Und laut „Krone“-Infos gibt es dafür auch einen triftigen Grund. Denn der neue Arbeitgeber Bidstrups muss sich erst vor der französischen Finanzaufsichtsbehörde für Fußball (DCNG) verantworten, bevor er Neuzugänge bekannt geben darf.
Wechsel sogar erst mit 1. Juli offiziell?
Aufgrund massiver Verstöße gegen die Auflagen war der Zwangsabstieg Lyons in die zweite Liga 2025 besiegelt gewesen. „OL“ ging daraufhin erfolgreich in Berufung, steht aber weiterhin unter besonderer Beobachtung.
Am Dienstag kommt es nun zum Treffen zwischen Klub, wo zudem Gespräche über eine Übernahme laufen, und der DCNG. Gibt diese grünes Licht, steht einer Vollzugsmeldung des Bidstrup-Transfers in den Tagen darauf nichts mehr im Weg. Möglich ist aber auch, dass der Wechsel erst um den 1. Juli, also mit Start des neuen Geschäftsjahres, offiziell gemacht wird.
Mit dem Verkauf von Afonso Moreira an Leverkusen nimmt Lyon laut „Le Progres“ inklusive Boni bis zu 33 Millionen Euro ein. Somit schaffe sich der Verein Spielraum für die Verpflichtung von Bidstrup und Julien Duranville (Dortmund), schreibt die Tageszeitung. Salzburg selbst trainierte auch am Samstag, diesmal aber indoor. Am Sonntag gönnt Neo-Cheftrainer Danny Röhl seinem Team eine kurze Verschnaufpause.
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