Wirbel bei Deutschen

Verletzungssorgen und zwei nicht gegebene Treffer

Aufregung bei den Deutschen nach einer wilden ersten Halbzeit im WM-Match gegen die Elfenbeinküste. Zuerst gab es Sorgen um DFB-Verteidiger Nico Schlotterbeck, dann wurde ein Treffer nicht gegeben. Unmittelbar danach gab es einen Gegentreffer und dann wurde wiederum ein Treffer der Deutschen aberkannt. 

Eigentlich schienen die Deutschen das Spiel gegen die Elfenbeinküste früh unter ihre Kontrolle zu bringen, doch dann ging plötzlich einiges schief. Zunächst musste Innenverteidiger Nico Schlotterbeck nach einem Zusammenprall mit Amad Diallo behandelt werden. 

Sorgen um DFB-Abwehrspieler Nico Schlotterbeck (rechts).
Sorgen um DFB-Abwehrspieler Nico Schlotterbeck (rechts).(Bild: AP/Nathan Denette)

Mit schmerzverzerrtem Gesicht saß der Dortmunder auf dem Platz und schluckte schließlich, laut „Bild“ zur Linderung seines Leidens, eine Pille. Er hatte zwar weiterhin mit Problemen zu kämpfen, konnte aber weiterspielen. Zur Halbzeit wurde er dann durch Antonio Rüdiger ersetzt. Die Sorgenfalten sind bei Bundestrainer Julian Nagelsmann in dieser Causa sicher nicht verschwunden. 

Zwei Treffer zählten nicht
Zumal auch noch zwei nicht gegebene DFB-Tore und ein Gegentreffer die Laune des 38-Jährigen nicht gebessert haben. Zuerst wurde ein Tor von Aleksandar Pavlovic aberkannt, da der Bayern-Kicker den ivorischen Torhüter Yahia Fofana mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischt hatte. Die Entscheidung von Schiedsrichter Juan Gabriel Benitez sorgte bei den Deutschen für einigen Ärger. 

Nur kurze Zeit später war die Elfenbeinküste dann ihrerseits mit einem regulären Treffer erfolgreich. Franck Kessie brachte die Afrikaner in Führung. Eine schnelle Antwort sollte aus DFB-Sicht her, aber erneut wurde ein vermeintlicher Treffer zurückgenommen. Ein Tor von Kai Havertz wurde nicht gegeben, da Jamal Musiala zuvor Odilon Kossounou gefoult hatte. So endete eine turbulente Halbzeit mit einem DFB-Rückstand. 

Immerhin gab es für die Deutschen noch ein Happy End. Joker Deniz Undav drehte die Partie in der zweiten Halbzeit noch und sorgte in der Nachspielzeit für den durchaus schmeichelhaften Sieg der DFB-Elf. 

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