Nach dem Grossbrand

Klosterbräu Seefeld will am 1. Dezember aufsperren

Tirol
18.06.2026 17:00

Nach dem Großbrand im Klosterbräu in Seefeld (Tirol) im April des Jahres hat die Familie Seyrling ehrgeizige Pläne. Am 1. Dezember 2026 soll die Wiedereröffnung stattfinden.

Der Schaden, der noch nicht genau beziffert werden kann, liegt laut Alois Seyrling, im zweistelligen Millionenbereich. „Bezüglich der Schadensabwicklung stehen wir mit unserer Versicherung in Kontakt, die Verhandlungen werden sich aber bis ins nächste Jahr ziehen“, sagte Seyrling am Donnerstagnachmittag bei einem Pressetermin. Die Abbrucharbeiten sind abgeschlossen, mit dem Wiederaufbau wurde bereits begonnen.

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Auch seitens der Gäste ist die Unterstützung außerordentlich groß: Aus aller Welt erreichten uns zahlreiche Solidaritäts- und Unterstützungsbekundungen.

Hotelier Alois Seyrling 

Restaurant „Phoenix“ sperrt im Juli auf
Dieser sei in 17 Projekte geteilt. So soll das neue Restaurant „Phoenix“ im ehemaligen Bräukeller wird bereits am 2. Juli öffnen. Die Wiedereröffnung des Hotels ist mit 1. Dezember 2026 geplant – eventuell mit weniger Zimmern als früher und ohne bestimmte Teilbereiche. Die endgültige Fertigstellung ist für April/Mai 2027 geplant.

EIn Zimmertrakt entsteht neu in Holzbauweise.
EIn Zimmertrakt entsteht neu in Holzbauweise.(Bild: Johanna Birbaumer)
Parallel zum Reparaturprojekt wird das ursprüngliche Investitionsprojekt mit Wellnesslandschaft ...
Parallel zum Reparaturprojekt wird das ursprüngliche Investitionsprojekt mit Wellnesslandschaft und Badeteich weitergeführt.(Bild: Johanna Birbaumer)
Die alte Kirchenmauer widerstand immens hohen Temperaturen, ohne Schaden zu nehmen
Die alte Kirchenmauer widerstand immens hohen Temperaturen, ohne Schaden zu nehmen(Bild: Johanna Birbaumer)
Etwa 3000 Quadratmeter Nutzfläche von insgesamt 15.000 Quadratmetern des Hotels wurden bei dem ...
Etwa 3000 Quadratmeter Nutzfläche von insgesamt 15.000 Quadratmetern des Hotels wurden bei dem verheerenden Brand völlig zerstört.(Bild: Johanna Birbaumer)

Erhebungen der Landesstelle für Brandverhütung abgeschlossen
Die nunmehr vorliegenden Erhebungen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung haben ergeben, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten ausgebrochen ist, die im Hotel Klosterbräu im Gange waren. Detaillierte Erhebungen durch das Landeskriminalamt (LKA) und das Bundeskriminalamt (BKA) stehen noch aus und werden bis Ende Juni 2026 erwartet. Brandstiftung konnte ausgeschlossen werden.

Lösungen und Perspektiven für Mitarbeitende
Für die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotel Klosterbräu konnten individuelle Einzellösungen gefunden werden. Ein Teil des Teams ist derzeit in der Administration eingebunden, einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen bei den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. Zudem konnten einige Mitarbeitende in Seefeld und der näheren Umgebung vermittelt werden, sodass sie weiterhin in den Mitarbeiterhäusern des Hotel Klosterbräu wohnen können. 

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