Mit 76 Feuerwehreinsätzen endeten die heftigen Gewitter am Sonntagabend im Bundesland Salzburg. Dabei waren insgesamt 230 Feuerwehrleute im Einsatz – besonders in der Stadt Salzburg und im Flachgau. Zudem musste die Wasserrettung gleich mehrmals ausrücken.
Mit einer eigenen Großschadensstatistik erfasste der Salzburger Landesfeuerwehrverband die Unwetter vom Sonntagabend. Am härtesten getroffen wurde demnach die Stadt Salzburg: „Der Regen war außergewöhnlich heftig, der Boden konnte diese Wassermassen gar nicht mehr aufnehmen.“
Insgesamt gab es 76 Einsätze mit 230 Feuerwehrleuten im Bundesland. 68 davon konzentrierten sich auf die Stadt und den Flachgau. Großteils mussten Unterführungen und Keller ausgepumpt werden. In der Stadt Salzburg drohte beim Hauptbahnhof ein Baugerüst umzustürzen und musste gesichert werden.
Viel zu tun hatte auch die Salzburger Wasserrettung, deren Einsatzgebiet bis auf den Mondsee hinausreicht. Dort waren beim Sturm noch zahlreiche Boote auf dem Wasser, die mit Begleitung sicher ans Ufer gelangten. Ein Segelboot musste abgeschleppt werden – genauso am Wallersee. „Eine Mutter hat gemeldet, dass ihr Sohn noch draußen ist und sie ihn nicht erreichen kann“, erzählt Wasserretter Markus Gewolf. Boot und Segler schafften es aber unversehrt wieder ans Ufer.
Ein leeres Ruderboot im Schilf bereitete den Wasserrettern ebenfalls Arbeit. Dieses riss offensichtlich von einer Boje los. Vermisst wurde niemand. „Für die Wassersportler war es ein Glück, dass das Wetter so spät gekommen ist“, so Gewolf. Denn beim Sturm-Start gegen 20.30 Uhr waren kaum noch Wassersportler unterwegs.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.