Auch wenn es sich für die aktuell anstehende Hitzewelle nicht mehr ausgeht: Senioren und Belegschaft in mehreren Altenheimen in Oberösterreich dürfen aufatmen. Das Land investiert 1,46 Millionen Euro in insgesamt 21 Projekte zum Hitzeschutz. Bauliche Maßnahmen sollen das Leben und Arbeiten erleichtern.
Gerade für ältere Personen kann extreme Hitze nicht nur zur Plage, sondern durchaus lebensgefährlich werden. Erst kürzlich griffen die Grünen dieses Thema auf und stellten eine schriftliche Landtagsanfrage an Soziallandesrat Christian Dörfel (ÖVP). Darin fordern sie bauliche Hitzeschutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen.
Genau solche kommen jetzt – zwar unabhängig von der Grünen-Anfrage, wie man im Büro Dörfel betont, aber immerhin: Im Rahmen des Förderaufrufs „Bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung in Alten- und Pflegeheimen“ würden landesweit 21 Projekte umgesetzt, gab der Landesrat am Donnerstag bekannt.
Mit den geförderten Projekten sichern wir die Lebensqualität der Bewohner und schaffen gute Arbeitsbedingungen für das Personal auch an heißen Sommertagen.
Soziallandesrat Christian Dörfel (ÖVP)
Konkrete Baumaßnahmen
Realisiert werden sollen bauliche Maßnahmen, „die die Auswirkungen steigender Temperaturen in Alten- und Pflegeheimen reduzieren“: Außenbeschattung, Entsiegelungen, Begrünungen, Nachtlüftungssysteme und Reduktion von Glasflächen.
Die Kosten von insgesamt 1,46 Millionen Euro werden zu einem Gutteil durch Förderungen abgedeckt: 512.000 Euro kommen aus dem Sozialressort, 386.000 Euro fließen aus EU-Mitteln. Den Rest finanzieren die jeweiligen Einrichtungen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.