„Erfolgshungrig und fleißig“ – so beschreibt Red Bull Salzburgs Sportboss Marcus Mann seinen neuen Trainer Danny Röhl. Am Mittwochnachmittag sprach der 37-Jährige erstmals in der Öffentlichkeit über seine neue Aufgabe, die ihn zurück in den Kosmos von Red Bull führt.
Mit freundlicher Miene und einem Handschlag begrüßte Danny Röhl am Mittwochnachmittag die anwesenden Pressevertreter in der Red Bull-Arena. Der 37-Jährige stand der Öffentlichkeit knapp vier Stunden nach Bekanntgabe der Verpflichtung Rede und Antwort.
„In den vergangenen Jahren ist Hunger entstanden“
Der Red Bull-Kosmos ist für ihn keine Unbekannte. Bei RB Leipzig war er in der Vergangenheit bereits neun Jahre in unterschiedlichen Rollen tätig. „Red Bull steht für eine klare Identität und vor allem Salzburg für eine hohe Qualität mit einem hohen Anspruch an Titel“, sagte Röhl, der nach einer regelrechten Titel-Dürre jetzt das Ruder übernimmt. „In den vergangenen Jahren ist wieder viel Hunger entstanden.“ Und genau diesen will der neue starke Mann an der Seitenlinie auch stillen.
„Geht darum, Verantwortung zu übernehmen“
„Danny ist erfolgshungrig und fleißig“, sagt Salzburgs Sportboss Marcus Mann zu seinem Neuzugang, der ruhig etwas früher an die Salzach hätte wechseln können. „Aber dann kamen vor einigen Tagen ein paar Kleinigkeiten dazu, die nicht hätten sein müssen“, blickte der 42-Jährige auf etwas zähe Verhandlungen mit Röhls Ex-Arbeitgeber Glasgow Rangers zurück.
Röhls Blick richtet sich aber ohnehin nur nach vorn. Wichtig sei als Trainer, authentisch zu sein. „Und man muss die Spieler dazu bringen, mit viel Energie zu spielen. Es geht darum, dass wir Verantwortung übernehmen, dass wir jeden Tag mit Energie auf dem Platz stehen“, sagte der gebürtige Zwickauer, der bereits mit Hansi Flick („Er ist immer noch ein enger Vertrauter“), Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick zusammenarbeitete. Der Österreicher habe für viel Leidenschaft gestanden, Österreichs aktueller Teamchef habe Röhl ebenfalls sehr geprägt.
„Geht darum, sich anzupassen“
Apropos prägen: Das will Röhl auch seine Schützlinge. „Ich sehe mich als Trainer, der Spieler begleiten will. Es geht darum, Persönlichkeiten zu entwickeln. Ich habe eine klare Idee, wie wir Fußball spielen lassen wollen, aber es geht auch darum, sich in den richtigen Momenten anzupassen.“ Dann kommt bei Red Bull Salzburg auch eine weitere Eigenschaft Röhls zum Tragen: „Ich stehe für mutige Entscheidungen.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.