Seit dem umstrittenen (Wembley-Tor-)WM-Titel 1966 leidet das Mutterland des Fußballs, hechelt England einem Titel her. Es ist eine Chronologie des Wahnsinns, von der „Hand Gottes“, über Elfer-Dramen bis hin zu „Fehltritten“, die aus Superstars Feindbilder machten. Wir blicken vor dem heutigen Auftakt der „Three Lions“ gegen Kroatien (22 Uhr, MESZ) zurück.
„Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Männer jagen einen Ball – und am Ende gewinnen die Deutschen.“ Das legendäre Zitat von Ex-Stürmerstar Gary Lineker wurde oft adaptiert. Immer dann, wenn England (wieder einmal) gescheitert ist. Aus „30 years of hurts“ wurden bereits 60 Jahre voller Schmerz. „It´s coming home“, singen die Briten hoffnungsvoll seit der Heim-EURO 1996. Und sie werden es auch bei der WM in den USA im Sommer anstimmen. Mit Thomas Tuchel soll ausgerechnet ein deutscher Teamchef das stolze Mutterland des Fußballs erlösen. Denn seit dem Titel 1966, dem legendären Wembley-Tor, leidet England unter einer absurden Mischung aus Pech, Drama und Selbstzerstörung:
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