In Halle gezündelt

Feuerwehrmann (34) nach Brandstiftung angeklagt

Oberösterreich
17.06.2026 12:15
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Im Februar war eine Halle in Luftenberg in Flammen aufgegangen. Die örtliche Feuerwehr war rasch am Brandort, da sich dieser unmittelbar neben dem Depot befand. Wie sich später herausstellte, war jemand aus den eigenen Reihen für das Feuer verantwortlich. Der Ex-Floriani muss sich vor Gericht verantworten.

In der Nacht zum 7. Februar heulten in Luftenberg die Sirenen, weil in einem Nebengebäude des örtlichen Zeughauses Feuer ausgebrochen war. Rasch war klar, dass der Brand gelegt wurde und ein Floriani (34) geriet ins Visier der Ermittler.

Tat gestanden
Nach anfänglichem Leugnen gestand er, das Feuer gelegt zu haben. Er soll einen Holzstoß mit einem darauf gelagerten Teppich angezündet haben. Laut einem Bericht der „OÖN“ hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen den 34-Jährigen erhoben.

Hoher Sachschaden
Der bisher Unbescholtene muss sich wegen des Herbeiführens einer Feuersbrunst vor Gericht verantworten. Der Sachschaden durch den Brand beläuft sich laut Anklagebehörde auf gesamt rund 100.000 Euro. Der Beschuldigte würde grundsätzlich zugeben, gezündelt zu haben – einen Vorsatz bestreitet er aber.

Von Feuerwehr ausgeschlossen
Noch bevor er sich vor dem Gesetz verantworten wird, musste er sich seinen Feuerwehrkameraden gegenüber erklären. Der 34-Jährige soll sich damals schriftlich bei den Florianis entschuldigt haben. Er wurde nach seinem Geständnis mit sofortiger Wirkung aus der Wehr ausgeschlossen.

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