Bange Momente an der Neuen Mittelschule Gmünd (NÖ): Nachdem ein Schüler kollabiert war und mehrere Kinder über gesundheitliche Beschwerden geklagt hatten, wurde ein möglicher Schadstoffaustritt befürchtet. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte aus.
Rettungshubschrauber, Rotes Kreuz, Feuerwehr, EVN, Polizei: Zahlreiche Einsatzkräfte rückten Dienstagmittag zur neuen Mittelschule in die Otto-Glöckel-Straße nach Gmünd aus. Denn der gesundheitliche Zustand gleich mehrerer Kinder ließ die Alarmglocken schrillen.
Krampfanfall, Übelkeit
Doch bald war klar: Es handelte sich um keinen Schadstoff-Austritt. Die Lage war dennoch ernst. Ein Schüler (11) dürfte einen Krampfanfall erlitten haben und musste mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Linz geflogen werden. Weil eine halbe Stunde später mehrere Mitschüler über Übelkeit und Kopfschmerzen klagten – vermutlich Panikattacken aufgrund der Aufregung – wurde das Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert.
Eine andere Ursache für das Unwohlsein konnte zu Beginn nicht ausgeschlossen werden. Ein Bursche musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden, alle anderen wurden in Ausweichquartieren, darunter die ÖVP-Geschäftsstelle, von einem Notarzt betreut und anschließend von den Eltern abgeholt. Ein Gasaustritt stand nach Messungen jedoch ebenso rasch außer Frage wie eine Kohlenmonoxid-Vergiftung – die Schule hängt zudem gar nicht am Gasnetz. Auch andere mögliche Ursachen, etwa ein Zwischenfall im Chemieunterricht, erhärteten sich nicht.
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