Der Hersteller Mattel präsentiert stets neue Ausführungen der klassischen Barbie-Puppe. Nun wird Mega-Star Whitney Houston mit ihrer eigenen Puppe geehrt.
Sie war eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Whitney Houston, die am Sonntag ihren 63. Geburtstag gefeiert hätte, brach mit Songs wie „I wanna dance with somebody“ oder „How will I know“ alle Rekorde. Nun wird die Popsängerin, die 2012 verstarb, mit einer eigenen Barbie von Mattel geehrt.
Die Puppe stammt aus der Reihe „Barbie Signature“ und wurde am Samstag im Rahmen der „Legacy of Love Gala“ in Atlanta vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung der Whitney E. Houston Legacy Foundation.
Sammlerstück statt Spielzeug
Mit wilder Löwenmähne, bunten Ohrringen und auffallendem Make-up strahlt die Whitney-Barbie genauso fröhlich wie das Original. In der linken Hand hält sie ein Mikrofon. Die Puppe repräsentiert den Look der Sängerin aus dem Video von „I wanna dance with somebody“ aus dem Jahr 1987. Die Single verkaufte sich weltweit über 18 Millionen Mal.
Die Whitney-Barbie kann man vorbestellen, sie kostet etwa 60 US-Dollar (ca. 52 Euro). Im Gegensatz zur Original-Barbie gilt die Puppe als Sammlerstück und nicht als Kinderspielzeug.
Die Puppe erschien in Zusammenarbeit mit Pat Houston. Sie ist mit Whitneys Bruder Gary verheiratet und ist die offizielle Nachlass-Verwalterin der verstorbenen Pop-Diva.
Pop-Diva hatte bewegtes Leben
Whitney Houstons Leben war von Höhen und Tiefen geprägt. Mit über 220 Millionen verkauften Tonträgern zählt Houston zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Ihre Rolle im Film „Bodyguard“ und der Song „I will always love you“ bleiben unvergessen.
Dennoch wurde Whitneys Erfolg von gescheiterten Beziehungen, häuslicher Gewalt und Drogenkonsum überschattet. Houston begab sich immer wieder auf Entzug, ehe sie im Februar 2012 im Alter von 48 Jahren starb. Sie wurde leblos in der Badewanne aufgefunden, Kokain-Missbrauch und eine Herzkrankheit sollen zum Tod beigetragen haben.
Mattel setzt auf Diversion
Der amerikanische Hersteller Mattel setzt seit ein paar Jahren auf Barbies, die im Gegensatz zum Original eben nicht ganz perfekt sind. Neben der Puppe im Rollstuhl gibt es auch eine blinde Barbie und auch eine Barbie mit Autismus.
Zuletzt kam eine Version angelehnt an Kate Moss‘ Tochter Lila auf den Markt, die einen Blutzucker-Sensor trägt und auf Diabetes aufmerksam machen soll. Mattel will mit diesen Barbies für mehr Toleranz und Inklusion benachteiligter Gruppen sorgen.
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