Die Aufträge sind seit 2024 rückläufig und auch ein Sanierungskonzept aus dem Vorjahr brachte nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb hat die Metallbearbeitungsfirma T.F.M. Technologie aus Traun (OÖ) am Freitag einen Insolvenzantrag eingebracht.
Die T.F.M. Technologie für Metallbearbeitung GmbH, wie das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Traun offiziell heißt, wurde 1996 gegründet. Die Firma bietet im Wesentlichen Metallbearbeitung an, insbesondere in der mechanischen Fertigung, in der Konstruktion sowie im Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau. Im dreißigsten Jahr seines Bestehens hat der Betrieb am Freitag nun einen Eigentrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt.
Die Schulden belaufen sich laut den Gläubigerschutzverbänden AKV Europa und Creditreform auf 1,2 Millionen Euro bei rund 45 Gläubigern. Von der Pleite betroffen sind 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Sanierungsversuch blieb letztlich erfolglos
Als Ursache für die Insolvenz gibt die Metallbearbeitungsfirma die seit 2024 rückläufige Auftragslage infolge der schwachen Konjunktur an. Zwar versuchte man im Vorjahr noch, mit einem Sanierungskonzept inklusive Eigentümerwechsel das wirtschaftliche Ruder herumzureißen. Trotz einiger Verbesserungen gelang aber keine nachhaltige Erholung. Ausschlaggebend für die Insolvenz war schlussendlich, dass die neue Gesellschafterin kürzlich ihre finanzielle Unterstützung eingestellt hat, berichten die Gläubigerschutzverbände.
Das Unternehmen soll voraussichtlich nur mehr so lange fortgeführt werden, um laufende Aufträge abzuschließen. Eine anschließende Schließung des Betriebs ist aus heutiger Sicht wahrscheinlich.
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