Mattersburg sieht einem Mega-Projekt entgegen, von dem Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der ganzen Region profitieren werden.
Voller Euphorie blickt die Fußballwelt zur WM in Mexiko, USA und Kanada. In zwei Tagen ist Anpfiff für dieses Mega-Ereignis. Abseits von Lamine Yamal, Kylian Mbappé, Marko Arnautović & Co. fiebert das Burgenland einem anderen sportlichen Höhepunkt der Superlative entgegen. Der Bezirk Mattersburg soll sich in Österreichs Sport-Mekka verwandeln. „Das geplante Landessportzentrum ist die größte Landesinvestition aller Zeiten in unserem Bezirk. Dieses Großprojekt wird ein gigantischer Motor für Wirtschaft, Jobs und Tourismus in der gesamten Region“, zeigt sich SPÖ-Bezirksvorsitzender Thomas Hoffmann begeistert.
Campus mit internationalem Format
In direkter Nachbarschaft zur Fußballakademie soll ein Sport-Campus von internationalem Format entstehen. Noch steht die Umsetzung am Anfang, die Erwartungen sind aber hoch. Durch die Errichtung eines multifunktionalen Hallenkomplexes samt angeschlossenem Hotel sind kräftige Impulse garantiert. „Regionale Firmen profitieren“, hebt Hoffmann hervor. Der Aufschwung lässt sich auf den Arbeitsmarkt übertragen.
Die vorbereitende Planung ist abgeschlossen, mittlerweile folgt die Entwurfsphase. Die ambitionierte, aber präzise Zeiteinteilung sieht die Einreichsplanung für das erste Halbjahr 2027 und den Baubeginn für das vierte Quartal 2028 vor.
Im zweiten Quartal 2031 soll das neue Herzstück des burgenländischen Sports seine Pforten öffnen. Genaue Kostenschätzungen liegen derzeit noch nicht offiziell vor. Einen exakten Überblick über die Höhe der Ausgaben werden erst die Detailplanungen bringen.
„Nach der Fertigstellung werden im Landessportzentrum viele dauerhafte, krisensichere Jobs geschaffen, von der Sportwissenschaft und Administration über die Diagnostik bis zur Gastronomie“, ergänzt Hoffmann.
Begegnung für alle
Dank der vorgesehenen Ansiedlung von Bundesleistungszentren wie etwa jenes für Volleyball und Ringen sowie die Austragung nationaler und internationaler Events wird der Sporttourismus angekurbelt. Das neue Landessportzentrum soll laut Landesrat Heinrich Dorner keine elitäre Trainingsoase sein, sondern ein Ort der Begegnung für alle. Allerlei Sportarten sollen unter einem Dach vereint werden.
Aufwertung für Infrastruktur
„Für Mattersburg ist das Landessportzentrum ein absoluter Quantensprung, der unsere städtische Infrastruktur aufwertet“, freut sich Bürgermeisterin Claudia Schlager. In enger Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion bietet der künftige Sport-Campus etliche neue schulische Möglichkeiten.
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