Eigentlich wollte er einem 50-Jährigen nur sein Auto verkaufen. Nun verdankt der Deutsche einem 35-jährigen Innviertler aber sogar sein Leben. Denn Stefan Reschenhofer reagierte goldrichtig, als er sich plötzlich einem lebensbedrohenden Anfall seines Kunden gegenübersah.
Aufregender als gedacht wurde für den 35-jährigen Stefan Reschenhofer aus Schwand/Innkreis in Oberösterreich am Samstag der geplante Verkauf seines Autos an einen 50-jährigen Deutschen. „Als wir den Audi auf seinen Anhänger geschoben haben, hat er plötzlich über Kreislaufprobleme geklagt“, erzählt der Innviertler. Kurze Zeit später fiel der Mann bewusstlos zu Boden.
Telefoniert und reanimiert
„Ich hab’ 144 gewählt, das Handy hingelegt, mit denen gesprochen und mit der Reanimation begonnen“, erzählt Reschenhofer. Dabei ist der Mann gar kein professioneller Rettungssanitäter. „Aber ich hab’ das einmal gelernt und hab’ einfach gemacht“, meint er ganz bescheiden.
Ich hab‘ gewusst, was zu tun ist, und einfach gemacht.

Stefan Reschenhofer, Lebensretter
Bild: privat
Retter musste weiter zur Arbeit
Zehn Minuten später übernahmen dann die „echten“ Rettungskräfte und holten den Patienten schließlich zurück ins Leben. Er kam mit dem Rettungsheli ins Krankenhaus Traunstein. Und Reschenhofer? Der packte seine Sachen und ging zur Arbeit. Der Innviertler ist Forstunternehmer, hatte im Wald zu tun.
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