Die Bergwanderung eines Touristen-Sextetts – ein Paar mit vier Hunden – endete am Freitag in einem Bergrettungseinsatz. Windhund „Fritz“ zog sich einen offenen Sprunggelenkbruch zu. Weil er den Besitzern zu schwer war, mussten ihn die Bergretter ins Tal bringen, auch ein Tierarzt war zu ihm aufgestiegen.
Windhunde sehen zwar sehr leicht aus, haben aber doch ein gewisses Gewicht – in diesem Fall rund 20 Kilo – was am Berg ein echtes Problem darstellen kann. Das fand am Freitag auch ein Urlauberpaar (53, 51) aus Luxemburg heraus. Die Touristen hatten am Freitag eine Wandertour auf den Seespitz (1594 Meter) im Toten Gebirge unternommen.
Tragen zu gefährlich
Beim Abstieg passierte das Malheur: Windhund „Fritz“ stürzte und zog sich einen offenen Bruch am Sprunggelenk zu. Erst versuchten die Besitzer noch, das Tier ins Tal zu tragen, doch die Gefahr weiterer Verletzungen war zu groß, weshalb sie die Bergrettung alarmierten.
Zwei Tierärzte dabei
Die Helfer von der Ortsstelle Spital am Pyhrn machten sich unverzüglich zu acht auf den Weg zu den Touristen, die sich auf rund 1250 Meter Höhe befanden. Auch ein Tierarzt wurde alarmiert, der mit einer Kollegin und Alpinpolizisten zu den Urlaubern aufstieg.
Zweiter Hund getragen
Weil die Verletzung von „Fritz“ so schlimm war, wurde der Windhund nach einer Infusion mithilfe einer Trage und Tüchern sicher ins Tal gebracht. Ein zweiter Hund wurde von den Bergrettern dann doch getragen: Er hatte offenbar einen Schock erlitten. Gegen 20.30 Uhr erreichte die Gruppe den Parkplatz am Gleinkersee. Der verletzte Hund wurde in die Tierklinik nach Sattledt gebracht.
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