Zahlreiche Projektmitglieder diskutierten bei einem Interreg-Projekt über Chancen, das Know-how aus der Region auch dort zu behalten. Drei Regionen stehen vor der selben Herausforderung.
Mit der Veranstaltung „Zugezogen. Zurückgekehrt. Angekommen.“ diskutierten im Rahmen eines Interreg-Projekts zum Thema Willkommenskultur in Bruneck in Südtirol zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Regionalentwicklung und der Gesellschaft. Gemeinsam mit den Projektpartnern aus dem Regionalmanagement Pustertal, der Innos GmbH aus Osttirol sowie der Unione Montana Agordina aus Belluno über die Chance, neue Wege für die Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Integration und regionale Attraktivität im alpinen Raum zu finden.
Attraktive Arbeitsplätze allein reichen heute nicht mehr aus, um Menschen langfristig in einer Region zu halten.
Innos GmbH
Attraktive Arbeitsplätze alleine oft nicht genug
Einigkeit herrschte über die hohe Bedeutung von Willkommenskultur für die Zukunft ländlicher Regionen: „Attraktive Arbeitsplätze allein reichen heute nicht mehr aus, um Menschen langfristig in einer Region zu halten. Vielmehr brauche es offene Strukturen, professionelle Welcome Services und starke regionale Netzwerke“, erklärt die Osttiroler Innos GmbH.
Die Zusammenarbeit innerhalb der drei Regionen soll in diesem Zusammenhang weiter konsequent fortgesetzt werden. Regionale Netzwerke sollen gestärkt und nachhaltige Strukturen für Zuzug ermöglicht werden.
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