Drama in Argentinien

Papst trauert um bei Autounfall getötete Verwandte

Ausland
20.08.2014 11:45
Papst Franziskus trauert um drei Familienmitglieder, die bei einem Verkehrsunfall in Argentinien ums Leben gekommen sind. Franziskus' Neffe wurde bei dem Unfall Dienstag früh schwer verletzt, seine Frau und die beiden Kleinkinder überlebten das Unglück nicht. Das Kirchenoberhaupt sei über das Drama informiert worden und "tief traurig", erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi am Dienstag. "Der Papst bittet alle, die seinen Schmerz teilen, sich ihm im Gebet anzuschließen."

Nach Behördenangaben saß Franziskus' Neffe Emanuel Horacio Bergoglio - der Sohn seines verstorbenen Bruders Alberto - am Steuer seines Wagens, als er in der zentralen Provinz Cordoba auf einen Lastwagen auffuhr. Das Auto sei bei dem Unfall etwa 550 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires in Flammen aufgegangen, teilte die Polizei mit.

Die Frau des 38-Jährigen sowie die beiden acht Monate und zwei Jahre alten Kinder des Paares kamen bei dem Unglück ums Leben, wie Polizeichefin Carina Ferreyra sagte. Bergoglio und sein zweijähriger Sohn seien lebend aus dem Autowrack geborgen worden, der Bub erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Bergoglio selbst wurde schwer verletzt.

Die Unfallursache war zunächst unklar, die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der örtliche Feuerwehrchef sagte dem Fernsehsender TN, die Frau und die beiden Kinder Bergoglios hätten auf dem Rücksitz des Pkws gesessen. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

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