Drei Fahrzeuge Schrott

Manöver trotz Überholverbot: Familienauto gerammt!

Tirol
30.05.2026 08:55

Schrecklicher Unfall in der Nacht auf Samstag im Tiroler Oberland: Trotz Verbots setzte ein junger Autolenker auf der Landecker Straße (L76) bei Fließ zu einem Überholmanöver an und krachte dabei gegen den Pkw einer entgegenkommenden Urlauberfamilie. Letztlich war auch noch ein drittes Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Ein Großeinsatz folgte!

Ereignet hat sich der fatale Unfall gegen 23 Uhr. Laut ersten Erhebungen der Polizei war ein Deutscher (36), der in Begleitung seiner Frau (40) und des siebenjährigen Sohnes war, mit seinem Auto auf der Landecker Straße in Richtung Süden unterwegs. Zur selben Zeit fuhren zwei 18-jährige Einheimische auf der Gegenfahrbahn in Richtung Landeck.

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Aufgrund des entgegenkommenden Pkw des Deutschen konnte der überholende Österreicher nicht mehr rechtzeitig auf seinen Fahrstreifen wechseln.

Die Polizei

Überholverbot missachtet
In einer 80er-Zone, in der zudem Überholverbot gilt, passierte es dann. Einer der 18-Jährigen setzte zum Überholen an. „Er überholte zunächst ein vor ihm fahrendes Fahrzeug und dann das Auto des anderen 18-Jährigen. Aufgrund des entgegenkommenden Pkw des Deutschen konnte der überholende Österreicher nicht mehr rechtzeitig auf seinen Fahrstreifen wechseln und prallte seitlich versetzt frontal in den Wagen des Deutschen“, schildert die Polizei den Unfallhergang.

Weitere schwere Kollision
Doch damit nicht genug: Folglich kollidierte das Auto des nachkommenden 18-Jährigen noch mit dem Fahrzeug seines gleichaltrigen Landsmannes. Alle drei involvierten Pkw wurden schwer beschädigt. Der Wagen der Familie wurde zudem noch mit voller Wucht gegen die Leitschiene geschleudert. 

„Aufgrund der Erstmeldung über einen sehr schweren Verkehrsunfall wurde ein Großaufgebot an Rettung und Feuerwehr alarmiert“, so die Polizei. Letztlich dürften aber alle Beteiligten recht glimpflich davongekommen sein. Die deutsche Familie erlitt laut ersten Erhebungen nur leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Zams gebracht.

Die Insassen der anderen beiden Fahrzeuge – insgesamt sechs Personen – seien wie durch ein Wunder nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt geblieben, so die Ermittler abschließend.

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