Nach Turbulenzen um die Finanzen der Salzburger Landwirtschaftskammer wurde jetzt eine Resolution aller Parteien verabschiedet. Ziel ist die finanzielle Stabilität. Schmerzlich: Der auferlegte Sparkurs trifft vor allem das Personal.
Die Landwirtschaftskammer stellte nach den Turbulenzen um Schulden in Millionenhöhe jetzt die Weichen für die Zukunft. Bei der Vollversammlung am Freitag wurde eine überparteiliche Resolution verabschiedet. „Ziel ist eine langfristige finanzielle Stabilität“, betont Kammer-Präsident Rupert Quehenberger.
Es gibt auch schmerzliche Einschnitte: Beim Personal muss pro Jahr eine halbe Million Euro gespart werden. Ende 2028 soll der Sanierungskurs abgeschlossen sein. Die Beratungsqualität soll trotz der Sparmaßnahmen hoch bleiben. Auch Wirtschaftsbetriebe wie der Heffterhof werden noch durchleuchtet.
Vom Land flossen 2024 rund sieben Millionen Euro an die Kammer. Die SPÖ wird dazu im Landtag einen dringlichen Antrag einbringen. „Wir fordern volle Transparenz“, so SPÖ-Landwirtschaftssprecherin Karin Dollinger.
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