Fortsetzung im Rechtsstreit zwischen der Salzburger Landwirtschaftskammer und ihrem Ex-Direktor Nikolaus Lienbacher: Am Dienstag ging der Prozess am Arbeitsgericht in die nächste Runde. Die Fronten sind aber verhärtet. Bis zu einer Entscheidung wird es noch eine Zeit dauern.
Der Rechtsstreit zwischen der Landwirtschaftskammer und ihrem ehemaligen Direktor Nikolaus Lienbacher ging am Dienstag am Salzburger Arbeitsgericht in die nächste Runde. Wie berichtet geht Lienbacher nach einer fristlosen Entlassung mit einer Klage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber vor. Genauso wie eine langjährige Mitarbeiterin, die ebenfalls – aber kurz vor Lienbacher – entlassen wurde.
Auch Staatsanwaltschaft ermittelt
Schon beim ersten Verhandlungstag waren die Fronten verhärtet. Ein möglicher Vergleich zwischen den beiden Seiten wurde ausgeschlossen. Die Fronten sind zu verhärtet: Die Kammer wirft Lienbacher vor, hinter einer anonymen Mail zu stehen, in der von Postenschacher die Rede ist. Auch eine 38.000-Euro-Zahlung an die entlassene Mitarbeiterin sei unrechtmäßig gewesen, argumentiert die Kammer.
Lienbacher hält dagegen: Einerseits sei die Zahlung gerechtfertigt, andererseits habe er die Mail nicht verfasst. Gegen ihn laufen weiterhin Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue, heißt es von der Staatsanwaltschaft.
Der Prozess wird fortgesetzt. Am Dienstag waren weitere Zeugen am Wort.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.