Es wird die erste Gravelbike-Strecke durch den Nationalpark eröffnet, das Stift Admont bietet spezielle Führungen, „Sternenschauplätze“ werden errichtet und mehr.
Imposante Felsen, saftig-grüne Bergwiesen, glasklares Wasser: Wer den Nationalpark Gesäuse in der Obersteiermark – einheimisch besser als „Xeis“ bekannt – schon einmal besucht hat, weiß, wovon die Rede ist. Die Touristiker der Region haben am Freitag gemeinsam ihre Pläne für den Sommer 2026 präsentiert.
Erste Gravelbike-Strecke durch Nationalpark
So wird zum Beispiel die erste Gravelbike-Strecke auf 180 Kilometern Länge durchs gesamte Gesäuse eröffnet. Bestehende und freigegebene Wege werden zu einer Tour, die in ein, zwei oder drei Tagen zu absolvieren ist. Der Wunsch, eine radfreundliche Region zu werden, entstand nach einer Klausur des Tourismusverbands Gesäuse mit den Gemeinden. „Mit der Strecke ,Bussi Baba’ nach dem Motto ,Ich bin dann mal weg im Gesäuse‘ setzen wir dafür einen wichtigen Schritt“, heißt es.
Augenmerk auf besonderen Sternenhimmel
Im Nationalpark selbst warten im Juli und August täglich kostenlose Angebote: Campfire Talks, Kino unter freiem Himmel beim neuen Weidendom (dieser wird am Samstag mit Familienprogramm offiziell eröffnet) oder geführte Nachtwanderungen. Das Gesäuse und der Naturpark Eisenwurzen sind ja seit März „Dark Sky Reserve“ – aufgrund der Lage und geringen Lichtverschmutzung sind in klaren Nächten bis zu 6000 Sterne mit freiem Auge sichtbar.
Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wertvoll natürliche Dunkelheit für Mensch, Tier und Landschaft ist.
Nationalpark-Direktor Herbert Wölger
Jetzt werden elf „Sternenschauplätze“ in vier Gemeinden geschaffen. „Ab 22 Uhr wird dort die Beleuchtung reduziert, auf warme Lichtfarben umgestellt und Lichtverschmutzung minimiert“, sagt Oliver Gulas-Wöhri, Chef vom Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Nationalpark-Direktor Herbert Wölger: „Wir möchten insgesamt ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wertvoll natürliche Dunkelheit für Mensch, Tier und Landschaft ist.“ Wo man schon jetzt gut Sternderl schauen kann, findet sich hier.
Bibliothek bei Nacht und Eröffnung von Schloss Röthelstein
Auch das Benediktinerstift Admont mit der größten Klosterbibliothek der Welt liegt in der Erlebnisregion. Im August und September werden besondere „Bibliothek bei Nacht“-Führungen (Freitags um 21 Uhr) veranstaltet.
Und: Das Jufa-Hotel Schloss Röthelstein soll, nachdem es 2024 schließen musste, in wenigen Wochen wiedereröffnen. Jufa-Gründer Gerhard Wendl sagt: „Ich bin begeistert von der kreativen und erfrischenden Energie, mit der im Gesäuse gearbeitet wird.“
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