Großer Erfolg für die heimische Baukunst: Das Rathaus Hohenems sicherte sich im Rahmen des Österreichischen Staatspreises Holzbau einen der drei begehrten Hauptpreise. Zudem wurde das Projekt der Schulen Hittisau mit einer Anerkennung bedacht. Die Verleihung der Preise fand am 28. Mai in Wien statt.
Aus 41 nominierten Einreichungen aus dem gesamten Bundesgebiet wählte eine Fachjury die Gewinner des Staatspreises Holzbau 2026. Im Rahmen einer feierlichen Gala in den Wiener Sofiensälen konnten gleich zwei Vorarlberger Projekte die Experten überzeugen und eine Prämierung entgegennehmen.
„Identitätsstiftendes Wahrzeichen“
Einer der drei begehrten Hauptpreise ging an die Stadt Hohenems für ihr Rathaus. Die Architekten hätten mit dem Gebäude ein identitätsstiftendes Wahrzeichen geschaffen.
Hervorgehoben wurden zudem die hohe Ausführungsqualität sowie die atmosphärische und haptische Wirkung des Baus. Das Rathaus stehe damit für Offenheit und Zukunftsorientierung der Stadt und positioniere sich zugleich als markantes Beispiel modernen Holzbaus.
Anerkennung für Hittisauer Schule
Doch nicht nur das Rathaus der Nibelungenstadt hat die Fachjury überzeugt: Eine weitere ehrenvolle Anerkennung wurde der Schule Hittisau zuteil. Hier wurde insbesondere das innovative und richtungsweisende Holztragwerk hervorgehoben. Das Projekt zeige zudem exemplarisch, welches Potenzial in präzise geplanten Holzkonstruktionen steckt und eigne sich auch als Vorbild für dichtere bauliche Strukturen.
Innovationen gewürdigt
Neben den Bauprojekten wurde auch der Innovationspreis Holz für zukunftsweisende Entwicklungen verliehen. Gewürdigt wurden hierbei elektrisch leitende Oberflächen aus Holz, die Nutzung von Laubholz als Hochleistungsmaterial sowie Konzepte zur Wiederverwertung von Holzprodukten. Ausgelobt wird der Staatspreis vom zuständigen Bundesministerium.
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