Wegen einer Anti-Transit-Demo wird der Brenner am Samstag bekanntlich für acht Stunden gesperrt sein. Dies führt zwangsläufig zu einem massiven Ausweichverkehr. Auch auf Vorarlberg dürfte eine Verkehrslawine zurollen, besonders vor dem Pfändertunnel rechnet die Asfinag mit kilometerlangen Staus.
Am kommenden Samstag kommt es wegen einer Protestaktion zu umfassenden Verkehrseinschränkungen in Tirol. Anrainergemeinden demonstrieren wie berichtet gegen die hohe Verkehrsbelastung auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Aus diesem Grund wird die Brennerautobahn A13 zwischen Schönberg und dem Brenner für den gesamten Verkehr von 11 Uhr bis 19 Uhr komplett gesperrt. Die Behörden raten, Tirol an diesem Tag großräumig zu umfahren.
Ausweichverkehr über den Pfändertunnel
Die Sperre zwingt Reisende, die normalerweise über Fernpass und Brenner nach Süden fahren, auf andere Strecken auszuweichen. Die Hauptalternativen führen durch Salzburg oder über Vorarlberg und den Pfändertunnel in die Schweiz. Die Asfinag prognostiziert ein zusätzliches Verkehrsaufkommen von rund 32.000 Fahrzeugen auf diesen Ausweichrouten. Es muss daher mit kilometerlangen Staus direkt vor dem Pfändertunnel in Bregenz gerechnet werden.
Hohe Staugefahr in Lustenau und der Schweiz
Doch nicht nur der Bereich Bregenz ist betroffen: Auch in und um Lustenau sowie auf der Schweizer Autobahn A13 im Raum Chur ist mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Bereits in der vergangenen Woche sahen sich Autofahrer im österreichisch-schweizerischen Grenzgebiet mit extremen Verkehrsbehinderungen und sehr langen Wartezeiten konfrontiert.
Verkehrsexperten und Behörden raten, nicht notwendige Fahrten an diesem Tag wenn möglich zu verschieben, um dem Chaos zu entgehen. Die Polizei hat zudem angekündigt, an den Grenzen Kontrollen durchzuführen, um den Verkehr zu regulieren.
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