Der Medizincheck ist absolviert, die Bilder im neuen Dress sind gemacht – am Donnerstag präsentierte Sturm mit Simon Seidl von Blau-Weiß Linz den nächsten Neuzugang.
Vizemeister Sturm holt Stück für Stück seine neuen Waffen für die 2. Qualifikationsrunde zur Champions League (die am 21./22. sowie 28./29. Juli über die Bühne geht) an Bord: Nach Jürgen Heil und Ammar Helac von Hartberg sowie dem serbischen Innenverteidiger Petar Petrovic wurde mit Simon Seidl eine neue Option für die zuletzt schwächelnde Offensive an Land gezogen.
Der 23-jährige Offensiv-Turbo aus Salzburg (der bei Kuchl groß wurde) ist der um zwei Jahre jüngere Bruder von Rapids Matthias Seidl, der nach dem Abstieg in Linz (wo er noch einen Vertrag bis 2027 gehabt hätte) nun mit Sturm auf Europas Bühne neu durchstarten will. In 28 Bundesliga-Partien netzte der neunfache U-21-Teamspieler, der mit Koller und Grgic unter Werner Gregoritsch gespielt hatte, inklusive Cup neunmal ein und lieferte dazu noch fünf Assists.
„Ich freue mich sehr, beim SK Sturm – einem echten Traditionsverein und einem Klub, mit dessen Philosophie ich mich voll identifizieren kann – zu unterschreiben“, freute Seidl sein „Aufstieg“, „Sturm hat auch heuer wieder die Chance auf eine internationale Ligaphase, spielt in der Bundesliga stets um die Spitze mit und hat in der Vergangenheit gezeigt, wie gut sich Spieler hier entwickeln können. Ich freu mich, meine Kollegen schon bald kennenzulernen und gemeinsam in die Vorbereitung zu starten.“
Sportchef Michael Parensen ist zufrieden: „Mit Simon Seidl konnten wir einen jungen österreichischen Spieler verpflichten, der in der Bundesliga seine Qualitäten bereits gezeigt hat und in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Mit 13 Scorerpunkten in der abgelaufenen Bundesligasaison hat er sowohl Torgefahr bewiesen als auch gezeigt, dass er kreative Momente ins Offensivspiel einbringen kann. Wir freuen uns, dass sich Simon trotz mehrerer Angebote aus dem In- und Ausland für den SK Sturm entschieden hat und darauf, ihn in schwarz-weiß zu sehen.“
Doch Seidl wird nicht der letzte Zugang sein: Auch an der Verpflichtung von Mohamed Ouedraogo wird gearbeitet. Der achtfache Teamverteidiger von Burkina Faso ist Ex-Schüler von Fabio Ingolitsch und soll bei Altach eine Ausstiegsklausel in der Höhe von 1,5 Millionen Euro haben. Der 23-Jährige wäre links eine Alternative zu Emir Karic.
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