Ein abscheulicher Fall von Tierquälerei, der vor wenigen Wochen ans Tageslicht kam, sorgte für Aufregung und Kopfschütteln. Ein 39-jähriger Osttiroler, der sich sexuell an Pferden vergangen haben soll, hätte sich am Mittwoch eigentlich am Landesgericht Innsbruck verantworten müssen. Kurz davor kam es allerdings noch zu einer Diversion.
Der aufgedeckte Fall in Osttirol hatte zuvor wahrlich Wellen geschlagen: Anfang April habe sich der Mann laut Anklage der Staatsanwaltschaft Innsbruck an zwei Pferden in einem Reitstall in Osttirol sexuell vergangen.
Videoüberwachung überführte Mann
So habe er etwa seinen Arm wiederholt in Körperöffnungen der Tiere eingeführt. Eine Kamera hielt die abscheulichen Vorfälle fest und überführte den 39-Jährigen schließlich gewissermaßen. Der Besitzer des Reitstalles brachte den Fall schlussendlich zur Anzeige.
Bereits Psychotherapie begonnen
Der Mann war im Zuge der Ermittlungen sofort geständig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Es sei ihm alles „sehr peinlich“ und er habe bereits eine Psychotherapie begonnen, hieß es.
Diese Therapie muss der 39-Jährige nunmehr auch auf Weisung im Rahmen der Diversion zwei Jahre lang fortsetzen.
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