Toptransfer für einen Volleyball-Nationalspieler! Sebastian Sablatnig signierte für Champions-League-Stammgast ACH Laibach und wechselt somit erstmals in seiner Karriere ins Ausland. Seinen Bruder Benedikt zieht es wohl nach Belgien. Ab Mittwoch startet mit dem Nationalteam in Ungarn ein Vorbereitungsturnier.
Eine grandiose Chance! Der Kärntner Sebastian Sablatnig verlässt Aich/Dob nach zwei Saisonen wieder – und heuert beim Spitzenklub ACH Laibach an. Der slowenische Dauermeister ist Stammgast in der Champions League und holte diese Saison dann auch noch Platz drei im CEV-Cup. „Ich war schon kurz vor der Unterschrift in Finnland – aber als Laibach angefragt hat, musste ich keine Sekunde überlegen“, grinst Sablatnig. „Es ist ein Megaschritt für eine Herausforderung und mich – aber genau das habe ich gesucht.“
Fließend slowenisch
Zumal er im Mittelblock Teamkollege von Star Alen Pajenk (40) wird. „Ihn habe ich immer bewundert, Laibach hat wirklich ein richtig starkes Team“, sagt der 24-jährige Maria Rainer, auf den sprachlich keine Probleme zukommen: „Obwohl ich keine slowenischen Vorfahren habe, wollte ich die Sprache in der Volksschule und im Gymnasium lernen und spreche sie fließend.“
Ich hatte fast schon bei einem finnischen Klub unterschrieben. Aber als sich ACH Laibach gemeldet hat, musste ich keine Sekunde überlegen.
Volleyball-Teamspieler Sebastian SABLATNIG
Bruder zieht es nach Belgien
Auch Bruder Benedikt wird Arago de Sete (Fr) nach dem starken Halbfinal-Einzug verlassen – sein Weg führt jetzt wohl zu einem belgischen Spitzenklub. „Ich hatte in Frankreich eine tolle und erfolgreiche Zeit, aber ich konnte dort nirgends als erster Diagonalangreifer unterkommen und ich will viel Spielzeit haben, um ich weiterzuentwickeln“, sagt der 21-Jährige.
Mit Nationalteam nach Ungarn
Für die Sablatnigs geht’s am heutigen Dienstag mit Österreichs Nationalteam nach Fonyod (Ung) zum MEVZA-Turnier als Testevent für die European League im Juni. Mittwoch warten als erster Gegner die Hausherren – auch mit Rumänien-Meister Jacob Kitzinger (Dinamo Bukarest).
Libero für Aich/Dob
Kärntens Topklub Aich/Dob verpflichtete indes einen Libero: Von Liga-Gegner St. Pölten kommt Leon Weber (18). In den nächsten Tagen soll sich klären, ob Trainer Matjaz Hafner eine weitere Saison beim Bundesliga-Vierten der abgelaufenen Saison bleibt.
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