Liste Fritz im Landtag

„Das System ÖVP in Tirol zur Diskussion stellen“

Tirol
19.05.2026 16:00

Die oppositionelle Liste Fritz bringt 19 Initiativen zum am Mittwoch startenden Tiroler Mai-Landtag ein. Es geht um das Millionen-Debakel in Matrei in Osttirol, um Freizeitwohnsitze und den Flughafen Innsbruck.

Insgesamt 19 Initiativen wird die Liste Fritz im kommenden Mai-Landtag neu einbringen. „Im Mittelpunkt der Initiativen stehen Lösungen für die Anliegen der Bürger“, erklärten Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider und Klubchef Markus Sint im Vorfeld.

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Die Fehler von damals gehören aufgearbeitet und neue Fehler sind jetzt zu verhindern.

Fritz-Klubobmann Markus Sint

„Mit der Aufarbeitung des Millionen-Finanzdebakels in Matrei steht das System ÖVP zur Diskussion. Die ÖVP-Landesregierung hat zugelassen, dass der VP-Bürgermeister die Gemeinde fast in den Konkurs geschickt hat. Mit Steuergeld musste Matrei gerettet werden. Die Fehler von damals gehören aufgearbeitet und neue Fehler sind jetzt zu verhindern“, bekräftigte Sint.

Er bringe deshalb eine Landtagsanfrage zu den aktuellen Entwicklungen rund um Förderungen der Gemeinde Matrei für den dort ansässigen Schultz-Konzern ein.

Zudem verlangt die Liste Fritz, sämtliche genehmigte, legale Freizeitwohnsitze über das Tiroler Rauminformationssystem tiris zu veröffentlichen. Das Landesverwaltungsgericht Tirol hat mit Erkenntnis vom 27. März 2026 festgestellt, dass es dafür ein öffentliches Interesse gibt.

„Bürger haben ein Recht auf Information“
Die Zukunft des Flughafens Innsbruck ist Thema einer umfassenden schriftlichen Anfrage. „Die Bürger haben ein Recht auf Information, was nach weggefallenen Verbindungen, ausgedünnten Flugplänen und verschiedenen Ankündigungen jetzt wirklich Sache ist.“

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