Das Startup-Festival vernetzt wieder Gründer mit Investoren und will sie an die Stadt binden. Wirtschaftliche Effekte werden erstmals erforscht.
Das Wiener Start-up-Festival ViennaUP mag weniger Aufmerksamkeit erzielen als der Song Contest, schafft aber auch enorme Gewinne: Dass hier bis Freitag über 1000 Gründer und Investoren aus fast 100 Ländern aufeinandertreffen, bringt Investitionen und Arbeit. Das Economica Institut für Wirtschaftsforschung errechnete eine Bruttowertschöpfung von 3,5 Millionen Euro und 48 dauerhaft geschaffene Jobs in der Stadt nur durch die ViennaUP 2025.
Wien fünf Tage lang „Innovationsknotenpunkt“
Die Wirtschaftsagentur ist überzeugt, dass die indirekten Effekte noch größer sind. Tatsächlich rangiert die ViennaUP bereits unter den fünf wichtigsten Start-up-Treffen Europas. Immer mehr wird der Fokus dabei auf die profitable Biotechnologie- und Pharma-Branche gelegt, und da vor allem auf bestehende Unternehmen, die wachsen wollen.
Victoria Chuchina vom ukrainischen Start-up CheckEye, das per KI Augenerkrankungen frühzeitig erkennbar macht, sieht die ViennaUP etwa als „strategisches Sprungbrett“ für den gesamten deutschen Sprachraum, und Wien als „Innovationsknotenpunkt“. Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) spricht von der Konferenz als „starkem Hebel für den Wirtschaftsstandort“, der Wien auch abseits von Geschäftsanbahnungen „insgesamt stärkt.“
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