Während sich die Autofans in Kärnten friedlich zeigten, kam es bei illegalen Aktionen in Slowenien und Italien zu gefährlichen Fahrmanövern. Die Polizei prüft nun Videos.
Das inoffizielle GTI-Treffen ist Sonntag in Kärnten zu Ende gegangen. Die tausenden Fans der getunten Fahrzeuge haben sich auf den Heimweg gemacht. Zwischen dem Wörthersee und dem Faaker See waren die Straßen überlastet. Es kam zu Staus und kurzzeitigen Sperren.
Während die Zusammenkünfte der PS-starken Boliden und Zuseher in Kärnten ohne gröbere Vorkommnisse über die Bühne gingen, sorgten illegal organisierte Treffen in Slowenien und Italien für Aufsehen – unter den Teilnehmern sowie in sozialen Netzwerken. Mit der „Flucht über die Grenze“ wollten die Fahrzeugfans wohl vor den heimischen Behörden fliehen.
Carabinieri griffen hart durch
In den vergangenen Jahren wurde bei teils waghalsigen Manövern und „Gummi-Gummi“-Aktionen ja hart durchgegriffen. „Außerdem wurden auch die Strafen und Bußgelder verschärft“, heißt es seitens der Polizei. „Die illegalen Treffen hinter der Grenze wurden über Messenger-Dienste ausgeschrieben.“ Erster Schauplatz war Samstagabend der Parkplatz der Monte-Lussari-Bergbahnen bei Tarvis.
Italienische Medien berichten von gefährlichen Fahrmanövern, riskanten Beschleunigungen und durchdrehenden Reifen. Die italienische Polizei griff durch, löste das Treffen rasch auf. Außerdem wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt. Die in sozialen Netzwerken geteilten Videos der Treffen werden nun ausgewertet und auf Übertretungen geprüft.
Tourismus ist zufrieden
Die PS-trächtigen Aktionen spalten, wie berichtet, auch die Tuning-Szene selbst. Viele Teilnehmer der Veranstaltungen in Kärnten distanzieren sich von diesen illegal organisierten Zusammenkünften. Zufrieden kann sich jedenfalls der Kärntner Tourismus zeigen – die tausenden Fans haben trotz Regenwetters und kühler Temperaturen für eine gute Auslastung gesorgt.
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