Süßes Finanz-Zuckerl

Titel sichert dem LASK auch fünf Millionen Euro

Bundesliga
18.05.2026 05:00

Der Meisterteller bringt für den LASK angenehme Nebeneffekte mit sich. Dank des Titels werden die Linzer in der Quali zur Champions League erst im Play-off einsteigen. Das bringt dem Klub fünf Millionen Euro. Auch der erste mögliche Gegner steht schon fest ...

Nun wird der Traum Wirklichkeit: In Linz wird im August zum ersten Mal seit 2019 und zum zweiten Mal überhaupt die Champions-League-Hymne. Die ja in der Qualifikation nur im Play-off ertönt. Das für den LASK jedoch nicht nur zur akustischen Belohnung wird, sondern auch zu einer finanziellen. Es ist mit fünf Millionen Euro dotiert.

Später als Sturm
Und noch einen dritten Vorteil gibt es: Im Play-off muss der sehr wahrscheinlich ungesetzte LASK viel später einsteigen als der SK Sturm als Vizemeister. Die Grazer müssen bereits in der zweiten Qualifikationsrunde ran, haben einen viel, viel steinigeren Weg in die Gruppenphase. Und auch ein möglicher Gegner der Linzer im Play-off steht bereits fest: Es ist der schottische Meister Celtic Glasgow.

Und wie geht es für die anderen rot-weiß-roten Europacup-Teilnehmer in den UEFA-Bewerben weiter? Salzburg steigt nach Platz drei in der Bundesliga in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League ein und hat damit davon profitiert, dass der LASK auch den ÖFB-Cup geholt hat. Die viertplatzierte Wiener Austria muss bereits in der zweiten Quali-Runde der Conference League ran.

Und in der steigt auch der Sieger des internen Bundesliga-Europacup-Play-Finales ein, in dem ja der Fünfte Rapid stehen wird und auf den Sieger aus Ried/Wolfsberg trifft.

Nach 61 Jahren wieder
Das alles wird dem LASK relativ egal sein. Die Schwarz-Weißen aus Linz sind nach 61 Jahren zurück auf dem Fußball-Thron. Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer gewann am Sonntag in der letzten Bundesliga-Runde bei der Wiener Austria 3:0 (1:0) und kürte sich zum zweiten Mal zum österreichischen Meister. Wie auch 1965 darf der Linzer Traditionsklub das Double bejubeln. Damals gab‘s aber noch keine fünf Millionen von der UEFA. Schon gar nicht in Euro.

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