Es war eine Machtdemonstration! Die Basketballer der Kapfenberg Bulls waren im Halbfinale gegen UBSC Graz eine Klasse für sich. Auch im dritten Spiel der Serie ließen die Obersteirer nichts anbrennen, feierten einen 107:81-Sieg und stehen im Finale der Superliga. Der Gegner noch offen: Oberwart (95:87) führt in der Serie gegen BC Vienna mit 2:1.
Drei Matchbälle gehabt, den ersten genützt! Die Basketballer der Kapfenberg Bulls zogen im dritten Halbfinalspiel gegen den UBSC eine regelrechte Show ab, zeigten gegen den Grazer Konkurrenten ihre Muskeln.
Ab der vierten, fünfte Minute war klar, dass wir gewinnen. Die Heimspiele waren eine Machtdemonstration. Wir sind happy, erstmals seit 2021 im Finale zu sein.
Bulls-Manager Michael Schrittwieser
Mit 17 Punkten (!) Vorsprung ging die Mannschaft von Coach Klym Artamonov, der sich heuer den Titel als „Trainer des Jahres“ gesichert hat, ins dritte Viertel. Die Butter ließen sich die Obersteirer da aber längst nicht mehr vom Brot nehmen. Zu dominant, zu stark, zu überlegen waren die Bulls rund um Topwerfer Quinton Green (24 Punkte) gegenüber den Grazern, denen im Halbfinale letztlich die Grenzen aufgezeigt wurden. So hieß es am Ende: 107:81. Trotz eines überragend aufspielenden Peyton Gerald (26 Punkte) im UBSC-Trikot. Es war eine klare Geschichte, der Sieg von Andrew Jones & Co. war nie auch nur eine Sekunde in Gefahr.
Kapfenberg hat die best-of-five-Serie damit souverän mit 3:0 für sich entschieden, bleibt in den Play-offs weiter ungeschlagen und ist nun bereits seit eineinhalb Jahren gegen Graz zuhause unbesiegt.
Womit auch klar ist: Die Bulls stehen erstmals seit 2021 (damals verloren die Kapfenberger gegen Gmunden) wieder einmal in der Liga-Finalserie. Endlich! Der Erfolgshunger beim einstigen Serienmeister ist bekanntlich groß – und soll heuer gestillt werden – die Chance auf den ersten Meistertitel seit 2019 lebt weiter.
„Kapfenberg war besser und steht verdient in der Finalserie. Das muss man – auch nach diesem klaren Ergebnis – neidlos anerkennen“, zollte Graz-Manager Michi Fuchs umgehend nach Spielende Respekt und meinte vielsagend: „Am Ende war es definitiv ein Qualitätsunterschied.“
Auf wen Kapfenberg letztlich im Finale trifft, ist weiter offen, allerdings stellten die Oberwart Gunners mit einem heiß umkämpften 95:87-Sieg gegen BC Vienna auf 2:1 in der Halbfinalserie.
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