Auf dem zweiten Bildungsweg ist Jasmin Korn Doula geworden: Ein Beruf, der Hebammen keine Konkurrenz machen will...
„Meine eigenen Geburten haben mich tief verändert und in meine Kraft gebracht. Ich habe gespürt, wie wichtig es ist, dass sich Frauen gehalten und gesehen fühlen. Und genau das möchte ich weitergeben“, sagt Jasmin Korn. Die Spittalerin war als Ausbilderin beim Österreichischen Bundesheer tätig und hat sich jetzt einer neuen Aufgabe verschrieben.
„Als Doula begleite ich werdende Mütter während und nach der Geburt“, so die 32-Jährige, die sich umschulen ließ und bereits erste werdende Mütter auf ihrer Reise begleiten durfte.
Doch was macht eine Doula überhaupt?
„Mit Hebammen hat eine Doula – auf Deutsch übersetzt Dienerin – nichts zu tun. Diese zwei Tätigkeitsfelder sind streng zu trennen. Ich führe Gespräche in der Schwangerschaft, fange Ängste auf, bin bei der Geburt für die Frauen da, darf zuhören und mental stärken, bin eine Art Bezugsperson. Ich darf aber nicht bewerten!“
Im Gegensatz zur Hebamme
Die ist auf medizinischer Ebene tätig, leitet Geburten und ist daher auch nicht ersetzbar. Dennoch hofft Korn auf mehr Zusammenarbeit: „Oft werden wir als Konkurrenz gesehen, was wir nicht sind. Die emotionale Begleitung ist in solch einer herausfordernden Zeit wichtig.“
Eines ihrer vielen Pakete beginnt bei 444 Euro: Damit ist sie bei der Geburt dabei, hat 24/7 Rufbereitschaft. „Es geht auch günstiger.“ Die Spittalerin arbeitet zudem mit dem Geburtshaus „Gravidarium“ in der Lieserstadt zusammen.
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