Ungewollt zur Touristenattraktion geworden sind gleich mehrere Gänsesägerküken in der Salzburger Altstadt. Durch den Trubel rund um die flauschigen Baby-Vögel wurde deren Mutter davongejagt – und die Kleinen ihrem Schicksal überlassen. Die Tierrettung befreite den Nachwuchs aus der misslichen Lage.
Als „unfassbar“ bezeichnet Daniela Ries den Einsatz der Tierrettung am Dienstagnachmittag in der Salzburger Altstadt. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, erzählt sie der „Krone“. Denn: „Touristen, Einheimische und Kinder haben die Küken über den Domplatz gejagt. Teilweise für Fotos, teilweise, weil die Vögel so süß aussehen.“ Zudem seien den Kleinen auch ein paar Hunde nachgelaufen.
Klar, dass sich hier die Gänsäger-Mutter zurückgezogen hat – und die Küken ihrem Schicksal überließ. „Enten kehren dann auch nicht zurück“, sagt Reis. Dabei ist die Aufzucht schwierig und pflegeintensiv. „Und wenn die Küken keine Gesellschaft haben, können sie sogar daran sterben.“
Ries und ihre Kollegen setzen alles daran, dass möglichst viele der Küken überleben werden. Wie viele das sein werden, stehe noch nicht fest. Bei Wildtieren sei es wichtig, nicht zu nahe hinzugehen und Hunde an der Leine zu führen. „Kinder müssen zudem den Respekt gegenüber Tieren von ihren Eltern lernen“, fordert die Tierretterin.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.