Was geschah in einer Volksschule im Raum Salzburg tatsächlich? Gegen einen langjährigen Lehrer stehen jedenfalls Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs im Raum. Der Mann wurde dienstfrei gestellt. Interne Untersuchungen laufen – (noch) liegt keine Anzeige vor …
Die Vorwürfe wiegen schwer. Und zwar so schwer, dass der betreffende Lehrer vorerst dienstfrei gestellt ist. Derzeit laufen intensive Untersuchungen und Befragungen – noch diese Woche soll sich klären, ob die Anschuldigungen gerechtfertigt sind, sich diese erhärten oder aus der Luft gegriffen sind.
Worum geht es? Gegen einen Lehrer einer Volksschule im Raum Salzburg stehen Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs im Raum. „Krone“-Informationen zu Folge gab es in den vergangenen Tagen offenbar bereits eine Notkonferenz der Lehrkräfte. Bei dem Beschuldigten soll es sich um einen erfahrenen Lehrer handeln. Auch die Salzburger Bildungsdirektion ist über die Causa bereits informiert.
„Schwerwiegende Anschuldigungen“
Konkretes will Bildungsdirektor Rudolf Mair auf Anfrage nicht sagen. Er spricht jedenfalls von „schwerwiegenden Anschuldigungen“. Man wolle den internen Untersuchungen nicht vorgreifen. Bis Mittwochabend soll es ein Ergebnis geben. „Dann werden wir auch entscheiden, ob wir die Angelegenheit zur Anzeige bringen oder nicht“, betont der Bildungsdirektor.
Jüngst vor Gericht: Übergriffe im Internat
Erst vor einigen Monaten fasste ein 35-Jähriger wegen ähnlicher Vorwürfe eine 18-monatige Bewährungsstrafe aus. Der in der Türkei geborene Salzburger verging sich laut Anklage in einem islamischen Internat an drei Buben im Schulalter.
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