Autos und Lastwagen sind ab kommender Woche von der Donaubrücke zwischen Mautern und Krems verbannt. Denn der Zahn der Zeit hat an der denkmalgeschützten Konstruktion bereits dermaßen arg genagt, dass eine Querung für solche Fahrzeuge nicht mehr sicher wäre. Offen ist noch, ob auch Motorräder von der Sperre betroffen sind.
Am kommenden Montag ist es soweit: Ab 7 Uhr wird die Donaubrücke zwischen Mautern und Krems-Stein für Autos und Lastwagen gesperrt. Die mehr als 100 Jahre alte Flussquerung ist dann nur noch einstreifig für Fußgänger, Rad- und Mopedfahrer, Leichtkraftfahrzeuge, landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 5 Tonnen und Blaulichtfahrzeuge im Einsatz befahrbar.
Biker-Bescheid in Arbeit
Ob auch Motorräder weiterhin die Brücke nutzen dürfen, prüft derzeit ein Sachverständiger. Der entsprechende Bescheid der Behörde wird in Kürze erwartet. Wegen der Vorarbeiten für Markierung und Installation der Ampelregelung kann es morgen, Mittwoch, zu Behinderungen kommen.
Komplette Sperre verhindern
„Niemand will die Brücke komplett sperren müssen“, betont Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Daher setzte man alle Maßnahmen, um so viel Verkehr wie möglich unter sicheren Bedingungen über die Donauquerung zwischen Mautern und Krems-Stein führen zu können. Die Bevölkerung im Umfeld wird in den kommenden Tagen mittels Postwurf über alle Maßnahmen auf der und um die Brücke informiert, heißt es seitens des Landes.
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