Mautern – Krems-Stein

Grünes Licht für Verbreiterung der Donaubrücke

Niederösterreich
12.05.2026 08:30

Das Bundesdenkmalamt hat grünes Licht gegeben. Die mehr als 100 Jahre alte Donaubrücke zwischen Mautern und Krems-Stein wird in den kommenden Jahren nicht nur umfassend saniert, sie kann auch verbreitet werden. Für Verkehrslandesrat Udo Landbauer ist das ein „Meilenstein für die Verkehrssicherheit in der Region“.

Seit Jahren sorgt die dringend notwendige Sanierung der Donaubrücke zwischen Mautern und Krems-Stein für heftige Debatten. Von Anfang an war die Frage einer möglichen Verbeiterung der altehrwürdigen Konstruktion ein Streitpunkt. Immerhin steht die Brücke unter Denkmalschutz und prägt das Landschaftsbild der UNESCO-Welterbe-Region Wachau mit.

140 Millionen werden investiert
Jetzt hat das Bundesdenkmalamt aber grünes Licht gegeben: „Die Verbreiterung der historischen Donauquerung wurde genehmigt“, gibt Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) bekannt. Damit sei der Weg frei für die „Umsetzung eines Jahrhundertprojekts, das den Anforderungen der Zeit gerecht wird“. Landbauer betont: „Ein Projekt dieser Größenordnung, bei dem wir mehr als 140 Millionen Euro investieren, muss eine spürbare Verbesserung für die Bevölkerung bringen.“

Zitat Icon

Jahrzehntelang hat es geheißen, eine Verbreiterung sei unmöglich. Jetzt liegt es schwarz auf weiß vor: Es geht – und zwar im Einklang mit dem Denkmalschutz.

Udo Landbauer, Verkehrslandesrat

Geringfügige Veränderung
Die schmale Fahrbahn über die Brücke kann laut dem Bescheid des Bundesdenkmalamtes um 64,4 Zentimeter verbreitert werden. Die Denkmalschützer sind zu dem Schluss gelangt, dass dadurch das historische Erscheinungsbild der Konstruktion nur geringfügig verändert werde – und das sei mit dem Denkmalschutz und dem Welterbe-Status der Region vereinbar.

„Historischer Erfolg“
Eine darüber hinausgehende Verbeiterung sei nicht möglich gewesen, erklärt Landbauer: „Entscheidend war daher, den maximal möglichen Spielraum zu definieren und auszuschöpfen.“ Das sei mit der nun vorliegenden Genehmigung gelungen. Landbauer wertet das als einen „historischen Erfolg“ für die gesamte Region: „Es ist gelungen, Denkmalschutz und moderne Infrastruktur ganz im Sinne der Verkehrssicherheit unter einen Hut zu bekommen.“

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