Die Saison in der zweiten Liga ist noch nicht zu Ende, da kursieren schon die ersten Gerüchte. So soll SKN-Coach Cem Sekerlioglu, unlängst ligaintern zum Trainer des Jahres gewählt, bei Bundesligisten auf dem Zettel stehen. Die Admira leckt indes nach dem geplatzten Titeltraum die Wunden ...
Finale, oho! Die verrückte Zweitliga-Saison kriegt, nach dem Lustenauer Ausrutscher in Salzburg und dem St. Pöltner Sieg in Kapfenberg, den Drama-Endspurt, den sie sich verdient hat. Samt Stripfinger „Abschiedsgeschenk“ ...
„Eine Katastrophe“, schnauft SKN-Coach Cem Sekerlioglu. Dessen Elf nach der Annullierung der Marchfeld-Duelle einen Punkt hinter, statt zwei vor den Vorarlbergern liegt. „Wir hatten es aber fairerweise auch oft genug selbst am Fuß.“ Jetzt nicht mehr, muss man Amstetten in der Ferne die Daumen drücken. Sonst dreht man selbst bei einem Heimsieg gegen Wels eine weitere Runde in Liga zwei. Mit Sekerlioglu?
Der gewählte Trainer des Jahres steht angeblich schon eine Etage höher auf so manchem Zettel. Kam schon ein Anruf aus Hartberg? „Ich bin zwar sehr gerne auf der südsteirischen Weinstraße, hab aber hier noch meinen Vertrag. Mein Fokus liegt voll auf St. Pölten“, schmunzelt der 47-Jährige die Wechsel-Gerüchte weg.
„Da waren wir zu oft unterirdisch!“
Bei der Admira begannen nach dem geplatzten Titeltraum die Aufräumarbeiten. Warum es am Ende nicht mit dem Aufstieg klappte? „Weil wir unsere Verletzten im Frühjahr nie adäquat ersetzen konnten und bei der Chancenauswertung zu oft unterirdisch waren“, bringt es Sportchef Ralf Muhr auf den Punkt.
Dass niemand so wirklich weiß, wie es in der Südstadt weitergeht, half natürlich auch wenig. 19 Kicker haben einen Vertrag über das Saisonende hinaus. „Das hat natürlich alle belastet, keine Frage. Wir brauchen in den nächsten Tagen dringend Klarheit“, schiebt er den Ball zu Präsident Christian Tschida, der akribisch an einem Investoren-Deal feilt. „In meiner Entscheidungsgewalt liegt das nicht.“ Auch, was seine Zukunft betrifft. „Stand jetzt gibt’s da noch keine Tendenz.“
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