Die Video-Überwachung öffentlicher Bereiche in Wiener Neustadt wird jetzt ausgeweitet. Künftig haben Kameras neben der Partyzone in der Herrengasse auch den Hauptplatz sowie den Bahnhofsvorplatz im elektronischen Blick.
„Das ist ein Meilenstein für die Sicherheit in Wiener Neustadt“, kommentiert Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) die nun fixierte Ausweitung der Video-Überwachung in der zweitgrößten Stadt des Landes. Bereits seit 20 Jahren wachen elektronische Augen über der Partyzone in der Herrengasse. Diese Anlagen werden jetzt modernisiert. Zusätzlich werden in angrenzenden Bereichen der Innenstadt und auf dem nahen Hauptplatz Videokameras installiert.
Kein Platz für Krimimelle
„Wir haben die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Video-Überwachung in Städten erleichtert“, erklärte Innenminister Gerhard Karner bei einem Lokalaugenschein in Wiener Neustadt: „Wichtig ist, dass die Entscheidung darüber von den Behörden vor Ort gefällt wird.“ Auch der Wiener Neustädter Sicherheitsstadtrat Kevin Pfann (FPÖ) sieht die Ausweitung der elektronischen Überwachung als klares Zeichen, dass „in unserer Stadt kein Platz für Rechtsbrecher und Kriminelle ist“.
Es führt kein Weg daran vorbei, die von Karner-Vorgänger Ernst Strasser geschlossene Polizeiinspektion am Bahnhof wieder zu installieren.

Rainer Spenger, SPÖ-Vizebürgermeister von Wiener Neustadt
Bild: SPÖ Wiener Neustadt
Forderung nach Wachzimmer
Als „wichtigen Schritt“ begrüßt SPÖ-Vizebürgermeister Rainer Spenger die Maßnahme – vor allem, dass auch der Platz vor dem Bahnhof kameraüberwacht wird. Allerdings ist ihm das zu wenig. Er drängt weiter auf eine „nachhaltige Lösung“ für den größten Bahnknotenpunkt im Land: „Das kann nur die Wiedereröffnung des Polizeiwachzimmers vor Ort sein.“
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