Wladimir Klitschko:

„Kann nie genug Hilfe für die Ukraine geben“

Außenpolitik
06.05.2026 09:46
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat die Waffenruhe in der Ukraine begrüßt. Jeder Versuch, den Krieg zu stoppen, sei enorm wichtig – auf jede Art und Weise, sagte er. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Ukraine siegreich aus dem Krieg hervorgehen werde.

Wie berichtet, hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag eine Waffenruhe verkündet, die in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai gelten sollte. Damit hatte er auf eine Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin reagiert, der rund um den Tag des Siegs eine Feuerpause am 8. und 9. Mai einlegen will. Der Kreml stimmte dem früheren Termin nicht zu. Mittwochfrüh kam eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff in der Nordukraine ums Leben. Laut dem Militärgouverneur wurde ein ziviles Auto angegriffen. Der Fahrer des Wagens sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Selenskyj warf Russland „blanken Zynismus“ wegen tödlicher Angriffe vor, während Moskau gleichzeitig eine Waffenruhe rund um seine Siegesparade fordere. Russland könne das Feuer jederzeit einstellen, „und das würde den Krieg und unsere Reaktionen beenden“, sagte der ukrainische Präsident weiter. Das ukrainische Militär griff das Nachbarland ebenfalls wieder an. Bei einem Drohnenangriff auf eine russische Region wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und 32 weitere verletzt.

„Der Tag kommt, dass Russland fällt“
„Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einfach dem Gegner zu zeigen: Du hast verloren. Gib auf“, kommentierte jetzt Wladimir Klitschko die Reaktion Selenskyjs auf die russische Waffenruhe. „Der Tag kommt, dass Russland fällt und dieser Krieg beendet wird“, zeigte sich der jüngere Bruder von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko zuversichtlich. Es gehe darum, wie lange es dauern werde. Trotz des Kriegs im Iran unterstütze die freie Welt die Ukraine weiter. Jede Hilfe sei enorm wichtig, sagte Klitschko, obwohl es nie genug geben könne, „solange der Krieg läuft“.

Mittlerweile könne das Land seinen Partnern aber einiges zurückgeben, etwa Technologie, neue digitale Tools und Werkzeuge wie Über- und Unterwasserdrohnen. „Diese Erfahrungen können wir wie kein anderer mit unseren europäischen Alliierten teilen – und zwar sehr gerne“, sagte der ehemalige Boxer.

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